Von der Aparima Hut km 2829 bis zur Telford Burn Campsite km 2850 -Wandertag 106, 21 km – 24.02.18

Wir haben gut geschlafen und Mäuse gab es zum Glück auch keine, also eine wunderbare Nacht. Zum Frühstück haben wir von Hakan zwei Päckchen Moccachino bekommen, die wir uns für heute Abend aufheben.

Der Start in den Tag und auf den Track begann heute schon um 7:15 Uhr. Um die Zeit ist es gerade hell geworden, so dass man ohne Stirnlampe gehen kann.

Der erste Teil der heutigen Strecke ging auf einem schönen Pfad durch den Wald. Der Pfad war gut markiert und nicht zu leicht und nicht zu schwer, sozusagen ein perfekter Weg. Es ging, wie immer, rauf und runter. Was mich heute wirklich anstrengte, obwohl es immer nur ein paar Meter hoch oder runter ging. Dennoch kamen wir gut voran. Der Waldboden war mal komplett mit Moos bedeckt und mal mit Farnen, das brachte in die Szenerie etwas Abwechslung.

Den ersten Waldabschnitt zur Lower Wairaki Hut und damit die ersten 13 km des Tages hatten wir in 4h geschafft. In der Hütte haben wir dann unsere Mittagspause gemacht. Die Wraps sind immer noch sehr lecker, und heute konnte ich noch das Glas der Erdnussbutter auskratzen – das war noch viel leckerer. Als wir gerade fertig waren mit Essen kam auch Hakan um seine Mittagspause zu machen.

Gut gestärkt haben wir uns wieder auf den Weg gemacht. Es standen jetzt noch 9 km bis zur Telford Burn Campsite an. Wovon die Hälfte ein Anstieg auf einen Sattel war mit 1000m. Also rd. 500m Aufstieg um dann wieder 600m abzusteigen. Der Anstieg war stetig und auf gutem Weg und auch dieser Teil war komplett im Wald, was mir natürlich gefallen hat.

Ganz am Ende stiegen wir noch ein paar Meter sehr steil an um dann aus dem Wald auf einen offenen Sattel zu kommen. Von hier hatten wir eine fantastische Aussicht. Hinter uns auf die schneebedeckten Berge und vor uns die südliche Küste Neuseelands. Hier haben wir natürlich erstmal eine kurze Pause gemacht und die Aussicht genossen.

Von hier ging es auch stetig wieder bergab, über offenes Gelände – zum Glück ohne Tussock-Gras. Erst steinig und dann im Gras ging es immer weiter nach unten. Bis wir auf dem Campingplatz ankamen.

Der Campingplatz ist eigentlich nur eine Grasfläche mit kleinem Fluss und einer Toilette. Nach ein wenig Suche haben wir einen Platz gefunden der hoffentlich für die Nacht passt.

Eventuell wird das Zelt heute auf die Probe gestellt, was die Wind-Stabilität anbelangt, den der pfeift hier ganz gewaltig.

Hakan hat sein Zelt nicht weit von unserem aufgestellt und seine Zeltstange ist bei einer starken Böe gebrochen. Natürlich haben wir ihm einen unsere Stöcke zum Aufstellen geliehen, da seine nicht in die richtige Länge gebracht werden können.

Ansonsten haben wir wie immer den Bach zum Waschen genutzt, ein leckeres dehydriertes Essen gegessen (Creamy Carbonara) und natürlich den Moccachino getrunken, der wirklich sehr lecker war.

Ein sehr anstrengender aber toller Wandertag mit einem Sonne-Wolken-Mix, schönen Wegen und genialem Aussichten. Wunderschön.

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