Von der Taipo Hut km 2735 bis zur Mavora Lakes Campsite km 2762 – Wandertag 103, 27 km – 21.02.18

Die Nacht war sehr unruhig weil wir eine Maus in der Hütte hatten und daher mitten in der Nacht die Rucksäcke gepackt und an Nägel in den Dachbalken aufgehängt haben. Danach sind wir bei den kleinsten Geräuschen immer wieder aufgewacht. Dazu hat es in der Nacht sehr stark geregnet, was den Geräuschpegel in der Hütte nicht senkte.

Daher sind wir auch eher spät aufgestanden und sind erst um 7:45 Uhr los. Es regnete immer noch aber nur noch leicht. Dennoch haben wir uns dafür entschieden die Regenhosen anzuziehen. Was auch als sehr gut erwies, denn der Regen in der Nacht hat in den Bergen über 1000m für Schnee und damit auch für sehr kühle Luft gesorgt.

So eingepackt haben wir uns auf den Weg begeben. Es ging in dem weiten Tal durch Tussock-Gras, durch Sumpf Gebiete, über felsige Hügel und durch Flüsse. Der Weg war sehr schön, wäre aber sicher noch viel schöner bei Sonnenschein.

Die Füße bzw. die Schuhe waren ja noch von gestern nass, so dass es nichts ausmachte als man das erste mal in den Bach steigen musste. Nur die Kälte war nicht so toll.

Mit einigem auf und ab auf dem Weg ging es gut voran. Nach ca. 3h und 12km waren wir an der ersten Hütte des Tages, der Boundery Hut angekommen. Von der Aufmachung war diese Hütte genau so wie die Taipo Hut gemacht.

Hier haben wir nur eine kurze Rast eingelegt und sind weiter gegangen. Von hier aus verlief der Weg auf einem 4-Wheel-Drive-Track. Das ist zwar einfach zu gehen aber lange nicht so interessant und abwechslungsreich wie die anderen Pfade. Das Tal mit den schneebedeckten Bergrücken war dennoch sehr schön und immer wieder einen Blick wert.

Leider regnete es die ganze Zeit, was der Stimmung einen Dämpfer gab. Auf den Weg haben wir einige TA Hiker und andere Wanderer getroffen und kurz geredet. Nach weiteren 6km sind wir dann zum Mittagessen an der Careys Hut angekommen. Die Pause war etwas länger aber für trockene Schuhe und Socken hat es nicht gereicht.

Die letzten 10 km heute verliefen entlang des Northern Mavora Lake immer auf dem 4-Wheel-Drive-Track. Erst kurz vor Erreichen der Campsite verlief der Weg im Wald und am Strand (Kies) des Sees, was den Weg wieder viel schöner machte.

Die Campsite ist riesig und solange Markus den Zettel mit der Gebühr ausgefüllt und eingeworfen hat, habe ich nach einem Zeltplatz geschaut.

Das Zelt war dann rasch aufgestellt und wir haben uns organisiert und trockene Sachen angezogen um dann ein wenig im Zelt im Schlafsack zu liegen und warm zu werden

Ansonsten gab es nur noch Abendessen und dann sind wir erschöpft ins Bett gefallen.

Mal wieder ein längerer Wandertag mit teilweise schönen aber sehr nassen Wegen und Regen. Wir hatten schon deutlich schöner Wandertage.

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