Von der Fern Burn Hut km 2644 bis zur Roses Hut km 2660 – Wandertag 98, 16 km – 16.02.18

Die Nacht war ruhig und wir haben gut geschlafen. Beim Toilettengang in der Nacht konnte man den Sternenhimmel bewundern. Es ist grandios was man ohne störende Lichtquellen, wie Straßenlaternen, alles sehen kann.

Nach dem ersten Aufwachen haben wir uns nochmal umgedreht. Um kurz vor 7 Uhr sind wir dann los. Heute stand auf dem Plan zur übernächsten Hütte, der Roses Hut, zu gehen. Da die Beschreibungen von dem fordernsten und anspruchsvollsten Abschnitt sprachen und die Zeitangabe 10-11 Stunden war, wollten wir früh starten.

Gleich zum Start ging es einen sehr steilen Anstieg hoch, und wir kamen trotz der frühen Stunde schnell ins schwitzen. Der Weg war gut markiert und ausgetreten, so dass man diesen nicht verfehlen konnte.

Es ging stetig bergan. Von der Fern Burn Hut (740m) bis zum Jack Hall’s Saddle (1275m). Der Weg führte mal durch Tussock-Gras, mal durch Büsche und mal über felsigen Untergrund. Die Wanderung war abwechslungsreich und anstrengend.

Vom Jack Hall’s Saddle ging es dann wieder bergab. Er führte uns auf steilen Pfaden aber technisch einfachen Wegen zur nächsten Hütte, der Highland Creek Hut (850m). Dort haben wir eine kurze Rast für einen Müsliriegel und Nüsse eingelegt.

Von der Highland Creek Hut ging es wieder stetig und steil bergauf bis wir bei rd. 1240m waren. Auf dieser Anhöhe hätte man sehr schöne Blicke, vor allem auf den noch vor uns liegenden Weg. Der uns wieder steil bergab führte, um einen kleinen Bach ohne Namen auf 790m zu queren.

An diesem haben wir nochmal eine kurze Pause gemacht, unsere Wasservorräte aufgefüllt und noch einen Müsliriegel gegessen, bevor wir uns an den letzten Aufstieg für heute machten.

Auch dieser Aufstieg ging durch hohes Tussock-Gras, Büsche, normales Gras, Felsen, etc. Oben angekommen, was auf ca. 1200m war, hatte man einen fantastischen Blick zurück auf den Lake Wanaka. Solche Ausblicke lassen einen die vielen Schweißperlen und die Muskelkrämpfe nachts vergessen.

Nach ein paar hundert Metern weiter auf dem Track konnte man in der Ferne bereits die Roses Hut sehen. Bis zur Hütte trennten uns nur rd. 3 km und 450 Höhenmeter.

Bevor wir zur Hütte kamen mussten wir noch einen Bach queren, was wir ohne nasse Füße zu bekommen geschafft haben und ein paar Schafe vertreiben.

In der Hütte waren wir erst mal alleine und konnten unsere Shirts usw. auswaschen und zum trocknen ausbreiten.

Da wir bereits nach ca. 7h, gegen 14:20 Uhr, angekommen sind haben wir noch unser Mittagessen gegessen und es uns bequem gemacht.

Ein schöner Tag mit Sonne-Wolken-Mix und viel Wind. Grandiose Aussichten und technisch einfache Wege aber keine Schotterstraßen. So lässt sich das Wanderleben genießen.

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