Von der Camp Stream Hut km 2389 zum Stag Saddle km 2379 und wieder zurück zur Camp Stream Hut km 2389 – Wandertag 89, 20 km – 03.02.18

Die Nacht war kühl aber nicht zu kalt und wir haben gut geschlafen. Wir haben es ganz gemütlich angehen lassen, und beobachtet wie alle anderen nach und nach die Hütte verlassen hatten.

Zum Frühstück gab es Wraps mit Nutella und Erdnussbutter – Mal was anderes.

Um 7:45 Uhr haben wir uns dann auf den Weg gemacht auf den Stag Saddle, den höchsten Punkt des Trails (1925m) zu erklimmen. Für uns waren das rd. 700 Höhenmeter.

Der Weg führte uns zuerst über einen 4-Wheel-Drive-Track und durch einen Fluss. Was bei einer gefühlten Temperatur von 5C° dazu führt, dass man eiskalte Füße hat und diese auch nicht so schnell wieder warm bekommt.

Von dem 4-Wheel-Drive-Track mussten wir uns dann einen Weg auf den Grat suchen. Oben auf den Grat angekommen gab es einen Marker und einen vagen Pfad. Je weiter man nach oben kam desto besser wurde der Pfad.

Beim hoch laufen waren die Wolken noch sehr tief und es regnete hin und wieder leicht. Die Sicht war gleich Null.

Da der Weg angenehm zu laufen war ging der Aufstieg gut voran und nach und nach konnte man erste kleine Blicke links und rechts des Grates erhaschen.

Kurz vor den finalen Aufstieg auf den Beuzenberg Peak, den wir nicht besteigen wollten, mussten wir uns einen Weg zum Sattel über Steinfelder suchen. Das hat, vor allem auf den noch übrigen kleinen Schneefeldern, Spaß gemacht.

Als wir den Sattel erreichten war gerade eine andere Hikern angekommen und hat den Handy-Empfang am Sattel ausgenutzt. Während wir noch Bilder gemacht haben kamen noch zwei Hiker, dir in der gleichen Hütte waren wie wir letzte Nacht. Die beiden hatten den Abzweig zum Sattel verpasst und waren auf den Beuzenberg Peak oben.

Leider war es auf den Sattel sehr kalt und so haben wir uns auch gleich wieder auf den Weg nach unten gemacht.

Kaum dass wir wieder den Grat erreicht hatten konnten wir das erste Mal bis ins Tal sehen. Die Aussicht wurde immer besser und die Sonne kam raus. Was für ein Ausblick – ein türkis-blauer See (Lake Tekapo), blauer Himmel und Berge. Fantastisch

In einer leicht Wind geschützten Ecke haben wir eine Pause eingelegt und unsere nassen Schuhe und Socken ausgezogen, ein paar Nüsse und getrocknete Blaubeeren gegessen und trockene Socken angezogen. Das hat schon sehr viel geholfen, damit das frieren weniger wurde.

Mit jedem Schritt in der Sonne würde es wärmer und angenehmer. Der Weg runter war so einfach wie der Weg hoch. Einziger Wehmutstropfen war, das wir kurz vor der Hütte nochmal durch einen Fluss mussten. Aber egal inzwischen war es ja warm und sonnig.

Wieder in der Hütte haben wir uns umorganisiert, sind in die Hütte gezogen und haben was warmes gegessen.

Kurz nach uns kann die deutsche Hikerin an, dann noch drei weitere TA Hiker und drei Neuseeländer. Später kam dann noch eine größere Gruppe, die aber weiter gelaufen sind.

Wir lagen den Nachmittag in der Sonne haben relaxed und viel gegessen. Und ich habe einen deftigen Sonnenbrand im Gesicht bekommen.

Ein super Wandertag mit einfacher aber genialer Wanderung und von kaltem bis warmem Wetter. Genial.

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