Von Mount Potts Lodge über Mt. Sumer bis zur Camp Stream Hut km 2389 – Wandertag 88, 8 km – 02.02.18

Wir hatten gestern mit dem Piloten noch vereinbart, das wir uns, wenn möglich, um 8 Uhr am nächsten Tag am Flugfeld treffen.

Also sind wir entsprechend aufgestanden und waren um 8 Uhr dort. Auf dem Weg konnten wir einen Blick auf Mt. Sunday (Edoras aus Lord of the Rings) erhaschen.

Leider war das Wetter zu schlecht um zu fliegen, so dass der Pilot gar nicht erst starten konnte. Zudem hat uns ein Herr aus der Gegend mit dem Fernglas gezeigt wie viel Wasser der Fluss führt, welchen wir heute noch queren müssten, und das war sehr viel. So viel, das es nicht gefahrlos machbar ist.

Zurück in der Lodge haben wir dann entschieden Richtung Mt. Sumer zu gehen um dann vielleicht per Anhalter mitgenommen zu werden. Um dann von dort aus weiter nach Tekapo zu trampen.
Tekapo wäre auch das Ziel des nächsten Abschnitts.

Nach ca. 10 min. auf der Straße wurden wir dann auch schon mitgenommen. Die ersten 40 km bis Mt. Sumer waren damit schnell geschafft. Dort haben wir uns im Regen bei 6 C° an die Straße gestellt, aber kein Auto hielt. Nach einem heißen Kaffee, heißer Schokolade und Pies im örtlichen Kaffee waren wir wieder aufgewärmt und haben es erneut versucht. Aber auch diesmal kein Glück.

Inzwischen hatte Markus Wayne kontaktiert, der sich auch prompt gemeldet hat und uns im Kaffee um 13:20 Uhr abgeholt hat.

Wayne hat uns dann nach Tekapo und dort zum Ausgangspunkt der heutigen Wanderung gebracht (Parkplatz des Roundhill Skigebiets), damit wir den höchsten Punkt des Trails in nördlicher Richtung erwandern können. Denn die Wettervorhersage kündigte für morgen besseres und klareres Wetter an, so dass wir hoffentlich eine gute Sicht vom höchsten Punkt, dem Stag Saddle, haben werden. Das wollten wir auf keinen Fall auslassen.

Die Fahrt dauerte Recht lange und so haben wir die 8km bis zur Camp Stream Hut erst um 16 Uhr begonnen.

Der Weg verlief 3km auf Schotterstraße und dann auf einen Pfad der zum Teil einfach und zum Teil nicht vorhanden war. In Summe aber gut zu gehen war. Inzwischen hatte es aufgehört zu regnen und die Wolken waren höher so dass man von den Bergen einen Großteil sehen konnte.

Die Berge waren ziemlich mit Schnee bedeckt von dem vielen Regen in der Nacht.

Um ca. 18 Uhr haben wir dann die Hütte erreicht. Es waren schon einige da und es standen auch schon zwei Zelte vor der Hütte, so dass wir unseres gleich aufgestellt haben. Die nassen Schuhe und Socken haben wir zum Ofen gestellt, in der Hoffnung dass diese bis morgen ein wenig getrocknet sind.

Dann gab es nur noch Abendessen und die warmen Sachen, wie die Daunenjacke wurde angezogen. Heute wird vermutlich das erste Mal sein, dass wir den Schlafsack wirklich zu machen müssen.

Ein langer Tag mit viel Autofahrt und nur wenig Wanderung aber dafür ohne Risiken und hoffentlich mit tollen Ausblicken morgen.

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