Von der Porters Creek Hut km 1948 bis zur Red Hills Hut km 1959 – Wandertag 72, 11km – 11.01.18

Wir haben gut geschlafen und sind wie üblich gegen 6 Uhr aufgewacht. Wir haben uns kurz umgedreht und sind dann doch aufgestanden.

Es hat die ganze Nacht geregnet, davon bin ich einmal aufgewacht. Durch den Regen sind meine Gedanken immer wieder um die Risiken beim durchqueren eines Flusses gekreist. Denn heute steht eine größere Flussquerung an. Durch den Motueka River, der bei Regen sehr schnell anschwellen kann.

Als wir uns fertig gemacht haben, haben wir nochmal kurz überlegt, ob es wirklich eine gute Idee ist los zu laufen, letztendlich haben wir uns entschieden es zu wagen.

Direkt hinter der Hütte sind wir dann schon auf den ersten überfluteten Bach gestoßen. Der uns ohne Regen vermutlich gar nicht aufgefallen wäre. Das fängt ja gut an.

Nach einiger Zeit auf den Trail kann dann das erste Crossing. Markus ging vor, da der Flusszulauf doch recht viel Weißwasser führte und eine ziemliche Strömung. Die Querung, war schon sehr grenzwertig. Mir ging das Wasser bis zum oberen Ende der Oberschenkel und hatte eine sehr starke Strömung. Aber geschafft – gut – Hose, Schuhe und Socken waren nass. Dies haben wir an diesem Fluss gleich noch 4x gemacht.

Der Wanderweg war gut markiert und gut zu laufen, bis auf die einzelnen Auswaschungen die einen immer wieder zwangen steil auf oder abzusteigen.

Der Weg führte entlang der Hangkante immer hoch und runter und durch einen Flusszulauf nach dem anderen. Die Flüsse waren reißend und einmal hätte Markus fast den Halt/Stand im Wasser verloren, gut dass ich noch von hinten gegen den Rucksack drücken konnte und er so dass Gleichgewicht behalten konnte. Das hat mir schon ziemlich Angst gemacht. Es ist eine wirklich heftige Erfahrung im Wasser zu stehen und die Stöcke nicht vor dem Körper gezielt ins Wasser setzen zu können und wenn sie dann gesetzt sind in der Strömung vibrieren zu sehen und zu spüren.

Insgesamt haben wir ca. 6 mal einen Flusszulauf gequert, davon war der letzte der schlimmste. Hier hatte ich beinahe das Gleichgewicht verloren und habe um Hilfe gerufen. Markus war sofort zu Stelle und ich habe den Rest der Querung geschafft. Glücklich, gut durchs Wasser gekommen zu sein mussten wir dann eine steile Wand hoch klettern, da hat es wohl den Weg weggespült. Wow das war auch eine spezielle Erfahrung. Heute war offensichtlich der Abenteuertag. Und die große Flussquerung kam ja noch.

Der Weg zwischendurch war gut und hat Spaß gemacht zu laufen, auch wenn man schon völlig durchnässt ist und es immer wieder Regenschauer gibt.

Und dann kam der Motueka River. Der war im Vergleich zu den Zuläufen ein Klaks bezüglich der Querung.

Eigentlich haben die Querungen ja Spaß gemacht aber in dem Moment ist man so konzentriert dass man drumherum alles vergisst.

Glücklich, die Querungen gut überstanden zu haben ging es dann noch ca. 4 km auf und ab bis zur Hütte, wobei der Weg inzwischen einfach war und man ständig im Wasser lief. Hin und wieder ist man dann auch in ein Schlammloch getreten und war damit mal wieder wadentief im Matsch, aber kurze Zeit später war wieder genug Wasser da um den Matsch abzuspülen. Gefühlt war der Weg der Bach oder der Bach war der Weg – egal.

Nach 5 Stunden Wanderung sind wir dann an der Red Hills Hut angekommen. Leider hat die Hütte keinen Ofen aber es ist trocken.

Wir haben uns trocken gelegt, Mittag gegessen und einen Tee getrunken um uns wieder zu wärmen.

Später kamen noch Rocket, Chris, Felix, Sam, Pepper, Mike, Ian und Wendy. Die Hütte hat 6 Betten, so dass Mike und Felix auf dem Boden geschlafen und Ian und Wendy ihr Zelt aufgestellt haben.  Damit war die Hütte voll,  leider gab es in der Hütte nur vier Sitzplätze aber auf den unten Betten ist ja genug Platz.

Alle haben berichtet, das die Flussquerungen später einfacher waren.

Um ca. 20 Uhr lagen dann alle in ihren Betten bzw. auf ihren Matratzen und es war Schlafenszeit.

Ein abenteuerlicher Wandertag, der uns zwei Sachen gelehrt hat.

  1. Wenn wir die Möglichkeit haben weiter zu gehen und auf dem nächsten Abschnitt Flussquerungen anstehen, dann machen wir das.
  2. Die Flüsse schwellen sehr schnell an und gehen schnell wieder zurück, also werden wir zünftig etwas länger mit dem aufbrechen warten.

Alles in allem war es ein ereignisreicher und spannender Wandertag mit einigen Regenschauern, nassen Hosen, Socken und Schuhen, der auch viel Spaß gemacht hat.

Von der Hunters Hut km 1941 bis zur Porters Creek Hut km 1948 – Wandertag 71, 7 km – 10.01.18

Nachdem wir uns entschieden haben nicht früher als geplant nach St. Arnaud zu gehen, haben wir jetzt nur noch halbe Wandertage (3 Stück).

Mit halben Wandertage muss der Tag auch nicht so früh beginnen, so dass wir heute erst um 8:00 Uhr losgelaufen sind. Kristen und Marko sind ca. 30 min. vor uns gestartet

Wie immer begann die Strecke mit einem Aufstieg. Und es ging auch immer wieder über Blockfelder – heute allerdings viel langsamer als gestern. Meine Muskeln sind noch ziemlich angestrengt von dem gestrigen langen Tag. Die Landschaft bietet hier weniger Wald und mehr Sträucher und Tussock-Gras, das liegt daran, dass das Gelände hier sehr viele Mineralien enthält somit einen sauren Boden hat auf den nicht allzuviel wächst. Zudem machen sich die Mineralien in roten Ablagerungen auf dem Felsbrocken bemerkbar. Deshalb auch der Name „Red Hills“.

Der Weg führte uns auf und ab zwischen Felsen und Büschen hindurch und hinunter zu einem Fluss. Der Abstieg war ziemlich steil und entlang der Hangkante auf losem Gestein, war aber gut zu machen. Wie immer wenn es runter geht, geht es im Anschluss wieder hoch, aber erst wenn der Fluss gequert wurde.

Da unsere Schuhe und Socken von gestern noch feucht waren, bin ich direkt in die Fluten und durch, Markus hat versucht den Fluss ohne ins Wasser zu treten zu queren, was ihm auch gelungen ist.

Beim nächsten Aufstieg haben wir noch eine entgegenkommende Wanderin getroffen. Leider hat es geregnet und somit ist es bei nur ein wenig Smalltalk geblieben. Der Aufstieg hat, weil steil, am Ende in meinen Waden gebrannt. Aber auch diesen haben wir geschafft. Oben angekommen und über den Sattel geschaut, konnte man schon die Porters Creek Hut erkennen. Eine weithin sichtbare, orangefarbene Hütte.

Jetzt ging es nur noch bergab. Das Gelände war vom Regen durchnässt und es gab einige matschige Stellen. Hier wurden Markus Füße dann leider doch wieder nass.

An der Hütte angekommen haben wir erst Mal ein Feuer im Ofen gemacht um unsere Sachen zu trocknen. Ich habe mich notdürftig gewaschen und auch mal wieder mein T-Shirt rausgewaschen. Wenn auch nicht sauber aber es fühlt sich viel besser an.

Dann gab es Mittagessen wir immer Wraps mit Thunfisch (diesmal: Ingwer, Sesam Zitrone) und danach noch einen Wrap mit Erdnussbutter und Honig und einen mit Erdnussbutter und Nutella. Wie immer sehr lecker.

Den Rest des Tages haben wir uns ausgeruht und dem Regen durch die Fenster zugeschaut.

Später kamen Wendy und Ian noch an, da haben wir natürlich Platz gemacht, damit die beiden ihre Sachen aufhängen konnten. Wir haben uns noch ein wenig unterhalten sind dann aber recht zeitig ins Bett.

Auch heute war ein schöner Wandertag. Der Regen hat keine Rolle gespielt und die Muskeln waren froh, dass sie heute nicht so sehr beansprucht wurden.

Von der Tarn Hut km 1917 bis zur Hunters Hut km 1941 – Wandertag 70, 24 km – 09.01.18

Heute waren wir auch wieder früh auf. Das Wetter sah gut aus und so sind wir auch sehr wieder früh los gegangen und so waren wir um 6:15 Uhr auf den Trail.

Heute hatten wir vor zur übernächsten Hütte (nächste Hütte: Mid Waiora), der Top Wairoa Hut, zu gehen, um die beschriebenen erosionsbedingt schwierigen Stellen mit kaum Platz um die Füße abzustellen auf Machbarkeit zu prüfen und ggf. umzukehren. Denn von der Mid Wairoa Hut könnte man bei Bedarf die Richmond Ranges verlassen.

Die erste Strecke zur Mid Wairoa Hut war komplett im Wald, zuerst durch gefühlt europäischen Wald, eher dicht und dunkel, und mit großen Bäumen. Und natürlich ging es erstmal steil bergauf.

Das Wetter war gut und so kamen wir flott voran. Dann mussten wir 400 m zur Hütte absteigen, und das zum Teil recht steil aber auch das ging sehr gut und flott, so dass wir anstatt der angegebenen 4h nur 2:45h für die 7 km brauchten. Kurz vor der Hütte müsste man noch über eine Hängebrücke. Das hat Spaß gemacht – zumindest mir.

Dann kam der Abschnitt, der mir einige Sorgen bereitete. Der Weg startete mit einer ordentlichen Steigung und verlief immer am Fluss erlang. Es ging immer seitlich des Flusses mal direkt beim Fluss und mal deutlich den Hang hinauf. Der Weg war schwierig und hatte einige Stellen mit Neigung zum Fluss und dazu noch sehr schmal oder auch ausgewaschen von starken Regenfällen. Solche Stellen ängstigen mich ziemlich und so war es eine echte Herausforderung diesen Abschnitt zu laufen. Aber der Fluss war sehr schön. Nach einiger Zeit und viel Geduld und Hilfe von Markus später waren die schweren Stellen gemeistert und es ging auf besseren Wegen unterwegs.

Dafür mussten wir den Wairoa River noch 8 Mal durchqueren. Damit war klar, das wir heute keine trockenen Füße mehr bekommen solange wir auf dem Trail sind. Kurz vor der Hütte ging es das achte Mal durch den Fluss und direkt danach einen alten Bergrutsch entlang der Falllinie nach oben. Nach diesen Kraftakt hatten wir nach 4,5h und 7 km die Top Wairoa Hut erreicht.

Hier haben wir zu Mittag gegessen und unsere Wasservorräte aufgefüllt nachdem wir beschlossen hatten noch eine Hütte weiter zu gehen. Vermutlich wären wir in der Hütte geblieben, wenn es genug Holz zum Feuer machen gegeben hätte.

Also haben wir uns um 14 Uhr auf den steilen Anstieg zum nächsten Sattel gemacht. Der Anstieg startete direkt hinter der Hütte. Mit dem loslaufen haben wir auch die Region gewechselt und sind in das Red Hill Country gelaufen. Die Landschaft hat sich komplett verändert. Der Weg ging steil bergauf über Felsbrocken und Tussock Gras. Da hat im Vergleich zum vorigen Abschnitt viel Spaß gemacht war aber auch verdammt anstrengend. Der Anstieg ging auf ca.1370m hoch und endete am einem Sattel. Und verlief dann an Hang entlang unterhalb des Mt. Ellis. Hier hatte man nochmal einen sehr guten Blick auf die Berge rings rum.

Von hier an ging es im Prinzip nur noch Berg ab und damit den Ziel von heute, der Hunters Hut, entgegen. Leider hat es auf dem Weg zur Hütte zu regnen begonnen, war aber noch OK und hat unterwegs auch wieder aufgehört. Zwischendurch durften wir noch zwei Mal einen Fluss queren und zum Abschluss noch einen steilen Anstieg bis zur Hütte. Damit waren wir nach 4,5h von der Top Wairoa Hut zur Hunters Hut gelaufen und haben nochmal 10 km Wegstrecke zurückgelegt.

In der Hütte waren bereits, wie erwartet, Kristen und Marko. Die beiden hatten bereits den Ofen abgemacht, so dass wir unsere nassen Klamotten zum trocknen aufhängen konnten. Eine sehr schöne und neue Hütte.

Auch ein schöner Wandertag, der sehr viel Ausdauer, Konzentration und zum Teil auch Überwindung gekostet hat. Das Wetter war gut und sie Laune noch besser.

Von der Old Man Hut km 1904 bis zur Tarn Hut km 1917 – Wandertag 69, 13 km – 08.01.18

Der Tag hat heute mal wieder früh begonnen. Um 6:30 Uhr haben wir uns als erste aus der Hütte auf den Weg gemacht die Königsetappe der Richmond Ranges zu laufen, über den Mt. Rintoul.

Die Voraussetzungen sahen sehr gut aus: Blauer Himmel, Sonnenschein und kaum Wolken.

Wir sind von der Old Man Hut durch den Wald wieder 250 Höhenmeter aufgestiegen. Von hier ging es weiter im Wald steil bergan bis wir die Baumgrenze erreicht hatten. Ab dort ging es über Felsen, Steinbrocken und Geröll immer steil bergan. Man hatte hier bereits immer wieder super Aussichten die wir während der kurzen Pausen zum verschnaufen gerne nutzten.

Nach gut einer Stunde hatten wir den ersten Gipfel, den Mt. Little Rintoul mit 1630m erreicht. Die Blicke waren fantastisch. Dafür bin ich gestern gerne im Regen gelaufen. Vom Gipfel ging es wieder steil 250 Hm bergab. Sehr steil. Das war für mich der bisher fordernste Abstieg in meinem Wanderleben. Es war nicht nur steil sondern auch zum Teil rutschig und vom Regen gab es einige ausgewaschene Stellen die man irgendwie überqueren musste und das immer mit dem Blick den Hang hinunter.

Wir haben es geschafft. Danach ging es an der Hangkante über Geröllfelder entlang bis der nächste Aufstieg auf den Mt. Rintoul mit ca. 1740m. Der Aufstieg war einfach zu machen und auch hier konnte man auf dem Weg nach oben viele Aussichten genießen.

Oben angekommen hatten wir eine 360° Aussicht auf die umgebenden Berge und bis zum Meer. Der Wahnsinn, dafür lohnt sich der Schweiß allemal. Man kann nicht genug von der Aussicht bekommen aber wir hatten ja noch etwas Weg vor uns. Vor allem den Abstieg von diesem Berg.

Der Abstieg war sehr steil und bestand fast ausschließlich aus Geröll. Da konnte man sich richtig hineinstellen und mit den Geröll den Hang herunter rutschen. Das hat total Spaß gemacht. Und wenn man im Anschluss einen Blick zurück wirft, sieht man erst Mal wie steil das tatsächlich war. Wow.

Dann hatten wir die Baumgrenze wieder erreicht und der Weg ging in einem lichten Wald weiter. Bis wir ziemlich schnell die erste Hütte des Tages erreichten, die Rintoul Hütte. Es war gerade Mal 11 Uhr aber wir haben dennoch hier unsere Mittagpause gemacht.

In unserer Planung hätten wir hier bereits Schluss gemacht, aber das Wetter war so fantastisch und der Tag war noch frisch, also haben wir uns um 11:30 Uhr wieder auf den Weg gemacht zur nächsten Hütte, der Tarn Hut. Nach den Schildern sind das nochmal 5h wandern, wie auch für die Rintoul Hütte.

Auch hier mussten wir erst Mal aufsteigen, ca. 350m, aber alles im Wald oder Busch. Auf dem Weg kamen wir über den Mt. Purple Top. Auch hier gab es unterwegs immer wieder tolle Blicke, aber nicht zu vergleichen mit dem Blick vom Mt. Rintoul.

Nach dem letzten Aufstieg war ich schon ziemlich angestrengt und es wurde auch immer wärmer, aber die Wanderung haben wir genossen. Bis es mich hart auf den Hintern knallte (auf einer nassen Steinplatte ausgerutscht) und meine rechte Pobacke schmerzte. Das kann passieren. Nach einer halben Stunde war nichts mehr zu spüren.

Es ging durch unterschiedliche Wälder und Büsche leider war die Aussicht nicht mehr so schön aber die Wege waren super gepflegt so dass man diese genießen konnte.

Um 14:30 Uhr kamen wir dann an der Tarn Hut an. Die Hütte liegt idyllisch an einem See, was wir genutzt haben um unsere T-Shirts und andere Kleidungsstücke zu waschen und in der Sonne trocknen zu lassen.

Kurz nach uns kamen Kristen und Marco an. Die beiden haben eine kurze Rast gemacht und sind aufgrund der Wettervorhersage weiter zur nächsten Hütte. Wow – das hatte ich heute nicht mehr geschafft.

Wir haben es uns in bzw. vor der Hütte in der Sonne gut gehen lassen, Musik gehört, geschrieben und gelesen.

Später gab es noch Abendessen und Wendy und Ian sind noch gekommen. Nach dem Abendessen sind wir auch schon wieder schlafen gegangen.

Das war ein fantastischer Wandertag, so wie man ihn sich wünscht. Tolle Strecken, gute Wege, fantastische Aussichten und bestes Wetter. Das Leben ist schön – was will man mehr.

Von der Slaty Hut km 1896 zur Old Man Hut km 1904 – Wandertag 68, 8 km – 07.01.18

Aufgewacht sind wir recht früh. Da es aber immer noch regnete haben wir uns noch ein paar mal umgedreht und die Wärme der Schlafsäcke genossen.

Um 8:30 Uhr hatten wir keine Lust mehr zu warten und haben uns aufgemacht.

Zuerst ging es über Geröllfelder stetig bergauf, um oben auf dem Sattel zu laufen. Leider war es so neblig, dass wir nicht Mal den nächsten Wegweiser (Orange farbene Stange) sehen konnten. Also mussten wir uns von Wegweiser zu Wegweiser bewegen. Bei einem Wegweiser ist Markus vorausgegangen und direkt hinter ihm ist ein Possum den Abhang hinunter gerannt und hat sich hinter mir auf dem Weg gesetzt. Ich habe ein Foto geschossen und dann sagte Markus zu mir ich solle es töten. Denn die Tiere sind eine Plage in Neuseeland. Also griff ich meinen Wanderstock fester und holte aus, aber das Tier regte sich überhaupt nicht und da konnte ich nicht zustoßen. Vermutlich hätte ich es nur verwundet und wütend gemacht. Und nur Leid zufügen wollte ich nicht. Im weiteren Verlauf war der Regen zum Glück nicht ganz so stark, dafür war der Wind zum Teil ziemlich heftig.

Der Weg war nicht mit vielen auf- und abstiegen versehen aber immer wieder mit kleineren Klettereinlagen. Zwischendurch ging es auch durch kleine Wäldchen so dass der Weg trotz der wenigen Sicht sehr abwechslungsreich war. Vor manchen Stellen, wie z. B. glatte Steine, habe ich viel Respekt, vor allem wenn es nass ist. Ab diesen Stellen bin ich dann sehr langsam und vorsichtig, manchmal vielleicht zu vorsichtig.

Als wir auf dem Gipfel des Old Man ankamen, drang kurz die Sonne durch. Das alleine reicht schon um sich zu freuen. Schön war, dass es auch aufgehört hat zu regnen und die Sicht etwas besser wurde. Sobald der Nebel weg zog, sah man, das man auf einem Grat läuft und konnte in das Tal schauen.

Nicht sehr lange nach dem Old Man kamen wir zum Abzweig zur Old Man Hut. Hier haben wir kurz überlegt, ob wir nun 250m zur Hütte absteigen oder noch über den Mt. Rintoul gehen, was aber noch viele Höhenmeter und sehr viel Anstrengung bedeuten würde. Es war zwar erst 12 Uhr, aber wir haben uns dennoch für den Abstieg zur Old Man Hut entschieden.

Der Abstieg war lange und den müssen wir morgen zusätzlich zu den anderen Höhenmetern wieder aufsteigen, allerdings auf einen anderen Weg. Egal.
Es ging recht steil bergab durch den Wald. Man hatte nicht den Eindruck dass hier noch eine Hütte käme, und dann tritt man aus dem Wald auf eine Lichtung und da steht die Hütte.

Mike war schon in der Hütte und hatte begonnen Feuerholz zu machen. Markus hat sich gleich dazu gesellt. Und wir haben die Betten für die Nacht belegt, was gut war, den kurz danach trafen auch Kristen und Marko und kurz nach den beiden noch Mark, Ian und Wendy ein. Damit wären wieder alle von der gestrigen Hütte beisammen. Heute verbringen Wendy und Ian und Mike die Nacht im Zelt.

Inzwischen scheinte auch länger die Sonne, so dass wir unser Mittagessen draußen genossen haben und alle unsere Sachen trocknen konnten. Der Wind war aber ziemlich kalt und jeder legte eine schicht Kleidung nach der anderen an, bis Mark das Feuer im Ofen anzündete.

Dann war es kuschelig warm. Es wurde gelesen, gegessen, geschrieben und unterhalten.

Später wurde dann das Abendessen gemacht und wieder gelesen, geschrieben und unterhalten. Was man halt zu 8 in einer 5-Bett-Hütte so macht. Später dann hat sich ein weiterer TA Tramper aus Frankreich, Benjamin, zu uns gesellt. Er war ziemlich erledigt, da er einen langen Tag hatte und hat dann in der Hütte auf den Boden geschlafen.

Ein sehr interessanter und spannender Wandertag mit Regen, Wolken und am Ende noch Sonnenschein.

Von Nelson über den Hacket Creek Parkplatz zur Hacket Hut km 1885 und weiter zur Slaty Hut km 1896 – Wandertag 67,  11 km + ca. 7 km – 06.01.18

Heute war die Nacht kurz. Wir waren um 6 Uhr wach, haben gefrühstückt und sind dann von einem Fahrer, Terry, abgeholt worden. Terry fuhr uns zum Parkplatz des Hacket Creek.

Um 7:30 Uhr starten wir unsere Wanderung zurück auf den TA Track. Der Hacket Creek Walk war sehr schön und einfach zu laufen. Er verlief immer entlang des Hacket Creek und nach ca. 1,5 h waren wir an der Hacket Hut. Dort trafen wir Mike, Charlotte und einen weiterer Hiker. Unsere Pause war kurz, dann sind wir weiter gelaufen.

Von dort ging es weiter am Hacket Creek entlang den wir auch min. 10 mal gequert haben. Es ging auf tollen und schmalen Wegen steil bergauf. Wie so oft in den Bergen, zählt hier die Zeit und nicht die Kilometer. Es gab immer wieder super Blicke zurück.

Unterwegs trafen wir drei Frauen die den Berg für ihr Training hochliefen, sie werden ab einem Rennen mit den Disziplinen Wandern, Radfahren und Kajak fahren teilnehmen. Nach dem langen Anstieg kamen wir an der Starvall Hut an. Die Sonne schien und am Picknick-Tisch saßen bereits Ian und Wendy und und noch ein Pärchen, die auch den TA wandern. Die Hütte lag sehr schön mit toller Aussicht.

Dort haben wir unser Mittagessen genossen. Und sind dann weiter zum nächsten Abschnitt.

Von der Hütte ging es über Geröllfelder mit genialen Aussichten weiter und stetig bergan, durch schöne Wälder. Ein wunderschöner Weg der uns bis zur Slaty Hut brachte. Dort angekommen trafen wir Mark auch einen TA Hiker.

Mark hatte bereits Feuerholz gemacht um ggf. ein Feuer zu machen. Später kamen noch Wendy, Ian, Kristen, Marko und Mike. Die Hütte hatte 6 Betten so dass Kristen und Marko ihr Zelt aufgestellt haben. Abends saßen wir alle in der warmen Hütte und haben und unterhalten, während es draußen begann zu Regen.

Der Tag war ein richtig schöner Wandertag mit tollen Wegen, super Ausblicken und viel Anstrengung auf den rd. 1500 Höhenmetern.

Nelson – Ruhetag – 05.01.18

Die Nacht war sehr erholsam in einem großen breiten und guten Bett. Dennoch waren wir schon um 7 Uhr wach und zum Frühstücken in der Küche.

In der Küche gab es Toast für umsonst, was ziemlich cool ist. So gab es heute Toast mit Erdnussbutter und Marmelade und den restlichen Porridge, den Markus noch im Rucksack hatte.

Nach dem Frühstück haben wir weiter gegrübelt wir wir weitermachen. Ich bin hin und her gerissen. Einerseits weil ich weiter wandern und mich auf der alpinen Strecke verausgaben und die Natur genießen. Andererseits möchte ich kein Risiko eingehen, indem wir im Regen in die Berge gehen, ausgesetzte Stellen begehen, Flüsse im Regen queren (die aufgrund des Regens deutlich mehr Wasser führen als sonst) und dazu noch die Aussicht nicht genießen können weil alles in den Wolken hängt. Ein echtes Dilemma im Moment. Ich komme mir irgendwie wir eine total verängstigte Tussi vor. Ich bin echt genervt. Und natürlich kann einem auch keiner sagen wann das Wetter wieder richtig gut ist.

Für heute war zum Beispiel den ganzen Tag Regen vorhersagt. Bis zum 7 Uhr hat es auch geregnet und jetzt ist es trocken. Und wir hängen hier im Hostel rum.

Mal sehen was uns die Mitarbeiter in der Touristen Information sagen können. Vielleicht geht es ja morgen weiter.

Wir haben den Tag noch genutzt und sind zum Center von Neuseeland gelaufen. Das war ein 20 min. Fußweg auf einem kleinen Hügel in Nelson. Hier wurde mit der Vermessung des Landes begonnen. Es ist auch ein schöner Aussichtspunkt mit Blick auf Nelson und Umgebung.

Von dort aus sind wir zur Touri-Info gelaufen, haben uns Nelson ein wenig angesehen und „Sport“ gemacht.

Bis zur Touri-Info hatten wir bereits entschieden, dass wir morgen wieder zurück auf dem Trail gehen und unsere Wanderung fortsetzen werden. Jetzt fühl ich mich wieder besser.
Auf dem Weg zurück zum Hostel sind wir in der schwedischen Bäckerei eingekehrt uns haben eine Kleinigkeit gegessen. Mal wieder ein richtig gutes Baguette. Sehr lecker.

Um Hostel haben wir uns noch mit Julie unterhalten, vielleicht sehen wir sie in St. Arnaud wieder. Und dann haben wir unsere Planung angepasst und unsere Vorräte für die nächsten Tage zusammengepackt. Einiges aus der Essensbox, die wir nach Pelorus Bridge gesandt hatten, werden wir heute noch zur Post bringen und postlagernd nach Wanaka schicken.

Damit sind weiter jetzt wieder abmarschbeteit. Aber vorher gehen wir heute Abend noch ins Kino.

So schnell vergeht ein „Ruhetag“. Die meiste Zeit des Tages war es trocken, erst zum späten Nachmittag hat es nochmal geregnet.

Von Havelock km 1818 bis Pelorus Bridge km 1839 und weiter nach Nelson (Off Trail) – Wandertag 66, 21 km – 04.01.18

Die Nacht im Bett, hat dazu geführt, das wir gut geschlafen haben und dadurch leicht später in den Tag gestartet sind als sonst. Wir waren um kurz nach 7 Uhr auf dem Weg.

Der heutige Weg war hauptsächlich Straße. Der erste Teil war entlang den State Highway SH6. Von diesem Weg ging es auf Schotterstraße weiter bis wir zu Baumfällarbeiten auf einen Hügel kamen. Dort stand ein Arbeiter und hielt uns auf und hat mit den anderen Arbeiten per Funk gesprochen. Er hat die Anweisung bekommen, uns mit dem Auto bis zum Ende der Arbeiten zu fahren. So kamen wir zu einem lift von rd. 1 km.

Nach einigen weiteren km auf Straßen ging es dann auf die letzten 7,5 km und damit auf den Daltons Track. Dieser führte uns über Farmland, durch eine Kuhherde und immer entlang des Flusses Pelorus River. Der Track war nichts besonderes aber immerhin keine Straße. Der letzte km ging durch einen schönen Wald und hat uns für die vorige Strecke entschädigt.

In Pelorus Bridge angekommen, sind wir in das örtliche Café eingekehrt und haben was getrunken und uns Gedanken über die angekündigten schlechten Wettervorhersagen unterhalten. Nach einigem hin und her, haben wir entschieden nicht auf dem Campingplatz hier zur übernachten. Die Vorhersagen haben für die kommenden, sehr anspruchsvollen Tage in den Bergen der Richmond Ranges Regen mit Stürmen vorhergesagt. Und bei solchen Bedingungen wollten wir nicht bis auf über 1600m aufsteigen und sehr ausgesetzte Stellen erwandern. Das war uns das Risiko nicht wert.

Daher haben wir nur unser Essenspaket am Campingplatz abgeholt und sind nach Nelson per Anhalter gefahren. Zwei junge deutsche Mädchen (Au-Pair auf Urlaub) haben uns in den schon sehr vollen Opel Astra reingequetscht und nach Nelson gebracht.

In Nelson sind wir in die Touri-Info um eine Unterkunft für die nächsten zwei Nächte zu buchen. Wie es der Zufall will, stand am Schalter neben uns Julie. Ihrer Empfehlung für ein Hostel sind wir gefolgt und haben noch ein Doppelzimmer bekommen. So sind wir im InnBetween gelandet.

Nach einer Dusche haben wir uns mit Julie im „Riverside Kitchen“ getroffen und haben uns über mögliche Pläne und Alternativen – ohne Ergebnis – unterhalten. Wir saßen so lange dort, bis eine Jazz-Band (Alexander Boulton Quintett) angefangen hat zu spielen. Das war sehr schön und hat Spaß gemacht. Nach der ersten Pause der Band sind wir wieder zurück ins Hostel, haben unser restliches Toastbrot, Salami und Käse und danach jeder noch einen süßen Wrap gegessen.

Irgendwie fühlt sich das heute nicht wie wandern auf den Trail an. Aber wir wollten auch nicht im starken Regen zelten und dann ggf. morgen einen Tag auf dem Campingplatz verbringen oder in die Berge laufen und uns ggf. wegen des schlechten Wetters in Gefahr bringen.

Ein Wandertag ohne besondere Erlebnisse mit hauptsächlich Straße und leicht bewölktem Himmel.

Havelock – Ruhetag – 03.01.18

Die Nacht in dem netten kleinen Camper Lily Boop war sehr warm und das kleine Bett gewöhnungsbedürftig aber es hat und gut gefallen. Wie immer wenn wir ziemlich früh wach, da aber für heute nichts geplant war haben wir alles ganz genau angehen lassen. Wir haben ausgiebig gefrühstückt mit Toast, Salami, Käse und natürlich mit Erdnussbutter und Nutella. Außerdem hatten wir leckeren Kaffee. Wir haben quasi den ganzen Tag gefaulenzt und nichts gemacht. Außer dass wir einmal in den Ort gelaufen sind, Markus ein sehr sehr gutes Bananeneis gegessen hat und ich eine Zimtschnecke eingekauft habe. Die Zimtschnecke habe ich dann zu einem Kaffee im Camper gegessen. Im Ort waren wir auch bei der Apotheke um für mich Imodium zu besorgen. Denn leider hatte ich, vermutlich von den vielen Cashewnüssen, Durchfall. Nichts desto trotz konnten wir das nichts tun sehr genießen. Wir saßen im Schatten vor dem Camper auf bequemen Stühlen oder lagen für ein Schläfchen im Bett. Das Wetter war sehr unbeständig, Mal scheinte die Sonne und dann regnete es wieder. Wir haben viel und recht oft mit dem Inhaber des Campingplatzes gesprochen, ein sehr netter Mensch. Für Abends haben wir im Restaurants „The Captains Daugther“ einen Tisch reserviert. Und haben uns damit entgegen dem eigentlichen „MUSS“ in Havelock – den Green Shell Muscheln – entschieden. Markus hatte diese bereits in Te Kuiti, und er war nicht so begeistert. Aber Havelock ist der weltweit führende Ort, wenn es um diese Muscheln geht. Mit der Erfahrung aus Te Kuiti haben wir uns für andere Gerichte entschieden. Zur Vorspeise gab es Knoblauchbrot mit Parmesan und die Hauptgerichte waren einmal Whitebait-Omlette (Omelette mit weißem Fisch und Salat) und einer Seafood Cowder (Sahnesuppe mit viel Meeresfrüchten und einer dieser grünen Muscheln). Beides war sehr sehr gut aber leider sehr kleine Portionen. Der Hiker-Hunger lässt grüßen. Nach dem leckeren Abendessen haben wir noch unsere Rucksäcke gepackt und sind ins Bett. Ein ziemlich erholsamer Tag mit viel Sonne und immer wieder kleinen Regenschauern.

Von der Davis Bay Campsite km 1797 bis zum Kiwi Holidaypark in Havelock km 1818 – Wandertag 65, 21 km – 02.01.18

Ich hatte eine gute Nacht mit viel Schlaf. Markus musste zwei mal raus, so dass er nicht so viel Erholung hatte wie ich. Dennoch waren wir um kurz nach 7 Uhr wieder auf dem Track. Der Himmel war Wolken verhangen aber es regnete nicht.

Zuerst hatten wir noch die letzten zwei Kilometer auf dem Queen Charlotte Track bis Anakiwa. Da das Kaffee hier im Ort erst Nachmittags um 13:30 Uhr öffnet, war klar, dass wir dort keinen Kaffee bekommen würden. Also sind wir von Anakiwa aus der Straße gefolgt. Nichts besonderes aber immerhin gab es einen schönen Blick zurück auf die Hügel des Queen Charlotte Track. Und ein paar Caches am Straßenrand haben es erträglich gemacht.

Nach einiger Zeit kamen wir an einem Campingplatz vorbei. Hier sind wir rein gelaufen und haben gefragt, ob es dir nicht zufällig Kaffee gäbe. Leider Fehlanzeige. Aber immerhin durfte ich die Toilette nutzen. Der Wirt gab und den Tipp, das die Tankstelle von Linkwater guten Kaffee hat. Mit dieser Information in den Ohren sind wir weiter der Straße gefolgt bis wir endlich, nach vielleicht 20 min., dort ankamen. Bis dahin hat es auch zu regnen begonnen. So dass wir mit Hochgenuss den Kaffee und die heiße Schokolade zusammen mit einer Packung Shortbread zu uns genommen haben.

Da wir weiter auf der Straße laufen mussten, haben wir überlegt direkt von der Tankstelle aua zu hitchen, aber es hatte aufgehört zu regnen und so sind wir weiter gelaufen.
Entlang der Mahakipawa Bucht. Das zog sich und die Straße wurde immer befahrener, so dass wir dann doch den Daumen raus gehalten haben. Das hat aber auch nicht so richtig funktioniert. Ich habe dann entschieden, das ich weiter laufe, und wenn Markus einen hitch bekommt, das er mich dann aufsammeln oder ich ggf. den gesamten Weg laufe.

Markus musste einige Zeit warten, hat dann aber eine Mitfahrgelegenheit bekommen und wurde bis ca. 2 km vor Havelock mitgenommen. Der Fahrer kam aus Christchurch und hat hier ein Ferienhaus. Und er hat Markus auf der Fahrt über den Wiederaufbau in Christchurch nach dem Erdbeben erzählt. In Havelock hat Markus schon Mal fürs Abendessen eingekauft, was für ein Service.

Als ich auf den ersten Abschnitt des Link Pathway’s – einem rein von freiwilligen Helfern hergestellten und instand gehaltener Weg – gegangen bin, ist Markus wohl vorbei gefahren. Der Link Pathway war sehr schön gemachter Weg. Leider war dieser Abschnitt nur ca. 1 km lang, so dass ich dann wieder auf der Straße weiter musste.

Allerdings war dieser Abschnitt auf der Straße recht kurz und bog dann wieder auf einen weiteren Abschnitt des Link Pathway’s ein. Dieser führte bergan auf Halbhöhenlage und verlief dort immer oberhalb der Straße. Auch dieser Pfad war sehr schön und bot viele schöne Ausblicke auf die Mahakipawa Bucht und später auch auf den Pelorus Sound und auf Havelock.

Das Ende des Pathway’s ist an einer Mülltrennung. Von dort aus waren es dann noch ca. 2 km in den Ort. Auch hier hat es nochmal angefangen zu regnen, so dass ich meine Regenjacke wieder ausgepackt und angezogen habe.

Die restlichen km waren schnell gelaufen. Und Markus hat mich auf den Campingplatz in den gemieteten Mini-Camper erwartet. Eine coole Übernachtungsmöglichkeit. Gut dass wir hier einen Ruhetag machen und diesen Camper zwei Tage nutzen können.

Kaum angekommen habe ich mich erst mal unter die Dusche geworfen. Markus auch und natürlich wurde Wäsche gewaschen und getrocknet. Zum Mittagessen, den ich bin schon um 13:30 Uhr angekommen, gab es Toast mit Hühnchen aus der Dose (Geschmacksrichtung: Sonnengetrocknete Tomate) und danach noch einen mit Erdnussbutter und Marmelade.

Später sind wir dann auf einen Cafe in den Ort gelaufen, nur leider hatten alle Cafés (2 Stück) um 16 Uhr bereits geschlossen. Also haben wir im Supermarkt Kaffee gekauft und es süßes dazu und haben das vor dem Camper genossen.

Zum Abendessen gab es Karotten, Champignons und Brokkoli in Käse-Sahne-Sauce. Lecker.

Ein schöner Wandertag mit viel Sonne und Regen in Wechsel. Vor allem der kleine Camper ist ein Highlight.