Von der Red Hills Hut km 1959 nach St. Arnaud km 1980 – Wandertag 73, 21 km – 12.01.18

Die Nacht war trotz der vollen Hütte sehr gut.  Es gab kaum Schnarcher und die Ohrstöpsel habe ich nur wegen dem starken Regen gebraucht.

Wie meist, waren wir recht früh wach aber nicht die ersten.  Zum Frühstück gab es heute Wraps mit Erdnussbutter und Honig, weil wir noch Wraps übrig hatten und wir heute „nur“ nach St. Arnaud laufen und dort genug zu essen bekommen werden.

Um 6:30 Uhr waren wir unterwegs.  Es gab zwei Routen zur Auswahl.  Entweder auf einer 4-Wheel-Drive Straße in 1,5 h zur Hauptstraße oder in 4-5 h über einen Track. Wir haben uns für die lange Variante entschieden.

Da es die ganze Nacht geregnet hat, sind wir mit nassen Schuhen gestartet, was aber nicht weiter tragisch war, denn der Weg war noch sehr nass und wir hätten sowieso innerhalb kürzester Zeit nasse Füße bekommen.

Der Weg war sehr schön gemacht und ging erst mal steil bergan durch den Wald. Ein Birkenwald der mit viel Flechten bewachsen war. Dafür, dass es eine Mountainbike Strecke ist war der Weg schmal und steil aber zum wandern toll.

Rocket hat uns sehr bald überholt. Und Felix hat uns zwar eingeholt, ist dann eine Weile mit uns gelaufen und dann hinter uns zurück geblieben.

Auf der ersten Anhöhe, auf ca. 1200 m, hätte man sicher einen tollen Blick gehabt, für uns gab es nur das Weiß der Wolken. Dann gab es nach dem Abstieg auf rd. 1000 m noch einem zweiten Anstieg der uns auf 1300 m hoch brachte, aber auch hier leider keine Aussicht. Dennoch hat uns der Weg sehr gut gefallen.

Nach ca. 2h sind wir dann auf einen Forstweg gestoßen auf dem es dann bis zum Ende des Tracks und zur Straße ging.  Zum Ende des Tracks konnte man bereits wieder Zivilisation sehen (Häuser, Autos  usw.). Nach rd. 3h waren wir am Track-Ende angekommen.

Jetzt ging es noch ein Stück auf einer Schotterstraße zur Hauptstadt und dann an dieser noch ca. 8 km bis in den Ort.

Markus hat den Daumen rausgehalten und das erste Auto, eine junge Frau, hat uns nach St. Arnaud gebracht.  So waren wir bereits um kurz nach 10:30 Uhr im Ort.

Unser Zimmer im Hotel war natürlich noch nicht fertig, so dass wir erst mal eine heiße Schokolade getrunken haben und dann im kleinen Laden Erdnussbutter und Nutella eingekauft haben (im Essenspaket waren dann nochmal Erdnussbutter und Nutella – wir waren uns sicher dass wir keines eingepackt hatten…). Von dort sind wir zum DOC-Visitor-Center und dann noch zum See.

Im Visitor-Center haben wir Kristen und Marko getroffen und uns über die Flussquerungen ausgetauscht.

Zurück im Hotel, war unser Zimmer fertig und wir bekamen unser Essenspaket. Dann kam das übliche Wäsche waschen, alles auslüften usw.

Um 18:30 Uhr hatten wir einen Tisch zum Abendessen reserviert und gut gegessen.  Markus hatte eine Tomatensuppe und eine Pizza und ich hatte selbstgebackenes Brot mit Dips und danach einen Lamm-Burger. Dazu gab es einen guten Riesling aus Neuseeland und danach noch einen Schnaps (ist hier nicht besonders bekannt, es gab nur einen „deutschland style“). Alles war lecker und wir waren satt und leicht angetrunken. 

Ein schöner Tag, mit tollem Weg, ohne Regen (zumindest während dem Wandern) und viel gutem Essen. Und einem guten weichen Bett.

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