Nelson – Ruhetag – 05.01.18

Die Nacht war sehr erholsam in einem großen breiten und guten Bett. Dennoch waren wir schon um 7 Uhr wach und zum Frühstücken in der Küche.

In der Küche gab es Toast für umsonst, was ziemlich cool ist. So gab es heute Toast mit Erdnussbutter und Marmelade und den restlichen Porridge, den Markus noch im Rucksack hatte.

Nach dem Frühstück haben wir weiter gegrübelt wir wir weitermachen. Ich bin hin und her gerissen. Einerseits weil ich weiter wandern und mich auf der alpinen Strecke verausgaben und die Natur genießen. Andererseits möchte ich kein Risiko eingehen, indem wir im Regen in die Berge gehen, ausgesetzte Stellen begehen, Flüsse im Regen queren (die aufgrund des Regens deutlich mehr Wasser führen als sonst) und dazu noch die Aussicht nicht genießen können weil alles in den Wolken hängt. Ein echtes Dilemma im Moment. Ich komme mir irgendwie wir eine total verängstigte Tussi vor. Ich bin echt genervt. Und natürlich kann einem auch keiner sagen wann das Wetter wieder richtig gut ist.

Für heute war zum Beispiel den ganzen Tag Regen vorhersagt. Bis zum 7 Uhr hat es auch geregnet und jetzt ist es trocken. Und wir hängen hier im Hostel rum.

Mal sehen was uns die Mitarbeiter in der Touristen Information sagen können. Vielleicht geht es ja morgen weiter.

Wir haben den Tag noch genutzt und sind zum Center von Neuseeland gelaufen. Das war ein 20 min. Fußweg auf einem kleinen Hügel in Nelson. Hier wurde mit der Vermessung des Landes begonnen. Es ist auch ein schöner Aussichtspunkt mit Blick auf Nelson und Umgebung.

Von dort aus sind wir zur Touri-Info gelaufen, haben uns Nelson ein wenig angesehen und „Sport“ gemacht.

Bis zur Touri-Info hatten wir bereits entschieden, dass wir morgen wieder zurück auf dem Trail gehen und unsere Wanderung fortsetzen werden. Jetzt fühl ich mich wieder besser.
Auf dem Weg zurück zum Hostel sind wir in der schwedischen Bäckerei eingekehrt uns haben eine Kleinigkeit gegessen. Mal wieder ein richtig gutes Baguette. Sehr lecker.

Um Hostel haben wir uns noch mit Julie unterhalten, vielleicht sehen wir sie in St. Arnaud wieder. Und dann haben wir unsere Planung angepasst und unsere Vorräte für die nächsten Tage zusammengepackt. Einiges aus der Essensbox, die wir nach Pelorus Bridge gesandt hatten, werden wir heute noch zur Post bringen und postlagernd nach Wanaka schicken.

Damit sind weiter jetzt wieder abmarschbeteit. Aber vorher gehen wir heute Abend noch ins Kino.

So schnell vergeht ein „Ruhetag“. Die meiste Zeit des Tages war es trocken, erst zum späten Nachmittag hat es nochmal geregnet.

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