Von Havelock km 1818 bis Pelorus Bridge km 1839 und weiter nach Nelson (Off Trail) – Wandertag 66, 21 km – 04.01.18

Die Nacht im Bett, hat dazu geführt, das wir gut geschlafen haben und dadurch leicht später in den Tag gestartet sind als sonst. Wir waren um kurz nach 7 Uhr auf dem Weg.

Der heutige Weg war hauptsächlich Straße. Der erste Teil war entlang den State Highway SH6. Von diesem Weg ging es auf Schotterstraße weiter bis wir zu Baumfällarbeiten auf einen Hügel kamen. Dort stand ein Arbeiter und hielt uns auf und hat mit den anderen Arbeiten per Funk gesprochen. Er hat die Anweisung bekommen, uns mit dem Auto bis zum Ende der Arbeiten zu fahren. So kamen wir zu einem lift von rd. 1 km.

Nach einigen weiteren km auf Straßen ging es dann auf die letzten 7,5 km und damit auf den Daltons Track. Dieser führte uns über Farmland, durch eine Kuhherde und immer entlang des Flusses Pelorus River. Der Track war nichts besonderes aber immerhin keine Straße. Der letzte km ging durch einen schönen Wald und hat uns für die vorige Strecke entschädigt.

In Pelorus Bridge angekommen, sind wir in das örtliche Café eingekehrt und haben was getrunken und uns Gedanken über die angekündigten schlechten Wettervorhersagen unterhalten. Nach einigem hin und her, haben wir entschieden nicht auf dem Campingplatz hier zur übernachten. Die Vorhersagen haben für die kommenden, sehr anspruchsvollen Tage in den Bergen der Richmond Ranges Regen mit Stürmen vorhergesagt. Und bei solchen Bedingungen wollten wir nicht bis auf über 1600m aufsteigen und sehr ausgesetzte Stellen erwandern. Das war uns das Risiko nicht wert.

Daher haben wir nur unser Essenspaket am Campingplatz abgeholt und sind nach Nelson per Anhalter gefahren. Zwei junge deutsche Mädchen (Au-Pair auf Urlaub) haben uns in den schon sehr vollen Opel Astra reingequetscht und nach Nelson gebracht.

In Nelson sind wir in die Touri-Info um eine Unterkunft für die nächsten zwei Nächte zu buchen. Wie es der Zufall will, stand am Schalter neben uns Julie. Ihrer Empfehlung für ein Hostel sind wir gefolgt und haben noch ein Doppelzimmer bekommen. So sind wir im InnBetween gelandet.

Nach einer Dusche haben wir uns mit Julie im „Riverside Kitchen“ getroffen und haben uns über mögliche Pläne und Alternativen – ohne Ergebnis – unterhalten. Wir saßen so lange dort, bis eine Jazz-Band (Alexander Boulton Quintett) angefangen hat zu spielen. Das war sehr schön und hat Spaß gemacht. Nach der ersten Pause der Band sind wir wieder zurück ins Hostel, haben unser restliches Toastbrot, Salami und Käse und danach jeder noch einen süßen Wrap gegessen.

Irgendwie fühlt sich das heute nicht wie wandern auf den Trail an. Aber wir wollten auch nicht im starken Regen zelten und dann ggf. morgen einen Tag auf dem Campingplatz verbringen oder in die Berge laufen und uns ggf. wegen des schlechten Wetters in Gefahr bringen.

Ein Wandertag ohne besondere Erlebnisse mit hauptsächlich Straße und leicht bewölktem Himmel.

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