Von der Davis Bay Campsite km 1797 bis zum Kiwi Holidaypark in Havelock km 1818 – Wandertag 65, 21 km – 02.01.18

Ich hatte eine gute Nacht mit viel Schlaf. Markus musste zwei mal raus, so dass er nicht so viel Erholung hatte wie ich. Dennoch waren wir um kurz nach 7 Uhr wieder auf dem Track. Der Himmel war Wolken verhangen aber es regnete nicht.

Zuerst hatten wir noch die letzten zwei Kilometer auf dem Queen Charlotte Track bis Anakiwa. Da das Kaffee hier im Ort erst Nachmittags um 13:30 Uhr öffnet, war klar, dass wir dort keinen Kaffee bekommen würden. Also sind wir von Anakiwa aus der Straße gefolgt. Nichts besonderes aber immerhin gab es einen schönen Blick zurück auf die Hügel des Queen Charlotte Track. Und ein paar Caches am Straßenrand haben es erträglich gemacht.

Nach einiger Zeit kamen wir an einem Campingplatz vorbei. Hier sind wir rein gelaufen und haben gefragt, ob es dir nicht zufällig Kaffee gäbe. Leider Fehlanzeige. Aber immerhin durfte ich die Toilette nutzen. Der Wirt gab und den Tipp, das die Tankstelle von Linkwater guten Kaffee hat. Mit dieser Information in den Ohren sind wir weiter der Straße gefolgt bis wir endlich, nach vielleicht 20 min., dort ankamen. Bis dahin hat es auch zu regnen begonnen. So dass wir mit Hochgenuss den Kaffee und die heiße Schokolade zusammen mit einer Packung Shortbread zu uns genommen haben.

Da wir weiter auf der Straße laufen mussten, haben wir überlegt direkt von der Tankstelle aua zu hitchen, aber es hatte aufgehört zu regnen und so sind wir weiter gelaufen.
Entlang der Mahakipawa Bucht. Das zog sich und die Straße wurde immer befahrener, so dass wir dann doch den Daumen raus gehalten haben. Das hat aber auch nicht so richtig funktioniert. Ich habe dann entschieden, das ich weiter laufe, und wenn Markus einen hitch bekommt, das er mich dann aufsammeln oder ich ggf. den gesamten Weg laufe.

Markus musste einige Zeit warten, hat dann aber eine Mitfahrgelegenheit bekommen und wurde bis ca. 2 km vor Havelock mitgenommen. Der Fahrer kam aus Christchurch und hat hier ein Ferienhaus. Und er hat Markus auf der Fahrt über den Wiederaufbau in Christchurch nach dem Erdbeben erzählt. In Havelock hat Markus schon Mal fürs Abendessen eingekauft, was für ein Service.

Als ich auf den ersten Abschnitt des Link Pathway’s – einem rein von freiwilligen Helfern hergestellten und instand gehaltener Weg – gegangen bin, ist Markus wohl vorbei gefahren. Der Link Pathway war sehr schön gemachter Weg. Leider war dieser Abschnitt nur ca. 1 km lang, so dass ich dann wieder auf der Straße weiter musste.

Allerdings war dieser Abschnitt auf der Straße recht kurz und bog dann wieder auf einen weiteren Abschnitt des Link Pathway’s ein. Dieser führte bergan auf Halbhöhenlage und verlief dort immer oberhalb der Straße. Auch dieser Pfad war sehr schön und bot viele schöne Ausblicke auf die Mahakipawa Bucht und später auch auf den Pelorus Sound und auf Havelock.

Das Ende des Pathway’s ist an einer Mülltrennung. Von dort aus waren es dann noch ca. 2 km in den Ort. Auch hier hat es nochmal angefangen zu regnen, so dass ich meine Regenjacke wieder ausgepackt und angezogen habe.

Die restlichen km waren schnell gelaufen. Und Markus hat mich auf den Campingplatz in den gemieteten Mini-Camper erwartet. Eine coole Übernachtungsmöglichkeit. Gut dass wir hier einen Ruhetag machen und diesen Camper zwei Tage nutzen können.

Kaum angekommen habe ich mich erst mal unter die Dusche geworfen. Markus auch und natürlich wurde Wäsche gewaschen und getrocknet. Zum Mittagessen, den ich bin schon um 13:30 Uhr angekommen, gab es Toast mit Hühnchen aus der Dose (Geschmacksrichtung: Sonnengetrocknete Tomate) und danach noch einen mit Erdnussbutter und Marmelade.

Später sind wir dann auf einen Cafe in den Ort gelaufen, nur leider hatten alle Cafés (2 Stück) um 16 Uhr bereits geschlossen. Also haben wir im Supermarkt Kaffee gekauft und es süßes dazu und haben das vor dem Camper genossen.

Zum Abendessen gab es Karotten, Champignons und Brokkoli in Käse-Sahne-Sauce. Lecker.

Ein schöner Wandertag mit viel Sonne und Regen in Wechsel. Vor allem der kleine Camper ist ein Highlight.

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