Wellington – Ruhetag 3

Der Tag begann ganz gemütlich mit einem späten Frühstück. Die Joggingrunde habe ich ausfallen lassen, da ich die Südinsel nicht mit Muskelkater starten wollte.

Während dem Frühstück haben wir nochmal Wäsche gewaschen und getrocknet, um mit ganz frischen Sachen morgen auf die Südinsel zu starten.

Die Bouncebox wurde noch gepackt und dann hat Markus über den Uber-Service einen Fahrer zum Hostel bestellt, damit wir die restlichen Essens-Pakete zur Post bringen können.

Alles in allem versenden wir 6 Pakete (gestern eines, vier weitere Essens-Pakete und die Bouncebox) mit Essen auf die Südinsel. Die Pakete sind für 4-11 Tage Essen gepackt und wiegen zwischen 8 und 15 kg.

Für interessierte hier eine Übersicht der Pakete mit Zielort, Datum wann wir voraussichtlich dort ankommen, Gewicht und Anzahl Tage für die das Essen dann reicht.

1. Pelorus Bridge – 04.01.18 – 10,9 kg – 8 Tage
2. ‎Sankt Arnaud – 12.01.18 – 9, 8 kg – 6 Tage
3. ‎Boyle River – 19.01.18 – 8,5 kg – 6 Tage
4. ‎Arthurs Pass – 25.01.18 – 15,7 kg – 11 Tage
5. ‎Lake Tekapo – 05.02.18 – 9,1 kg – 7 Tage

Jedes Paket enthält alles was wir zum Essen brauchen:
– Dehydriertes Essen für Abends
– ‎Wraps und Thunfisch für’s Mittagessen (als Nachtisch ist noch Nutella und Erdnussbutter dabei)
– ‎min. 3 Müsliriegel pro Tag (jeder einen tagsüber und einer geteilt als Frühstück)
– ‎200-400g Nüsse (inkl. Getrockneter Früchte und Schokolade) pro Tag
– ‎Teebeutel/Instant Kaffee

Und dann sind noch kleine Besonderheiten mit drin wie mal Chips oder mal Kekse.  Ergänzend sind dann in machen Paketen noch Sonnencreme, Toilettenpapier, Anti-Mücken-Mittel usw. drin. Eine ganze Menge Zeug.

Nachdem die Pakete versendet waren sind wir noch ein wenig in der Stadt spazieren gegangen. Die Cable Car haben wir nicht genutzt, da die Schlange unglaublich lang war.

Dafür haben wir uns den „besten“ Milchshake der Stadt gegönnt. Für mich war das Salted Caramel und Markus hatte einen Banane-Schokoladen Shake. Sehr sehr lecker.

Heute Abend gibt es noch eine Kleinigkeit irgendwo zu essen. Bis dahin werden wir die Rucksäcke packen und alles vorbereiten, damit wir morgen früh, nur noch auschecken müssen.

Endlich geht es weiter. Ich bin schon so gespannt was die Südinsel alles zu bieten hat.

Das Wetter war heute teils bewölkt, teils sonnig mit etwas Wind. Ein schöner Tag.

Wellington – Ruhetag 2

Heute begann der Tag für mich mit einer kurzen Joggingrunde. Ich bin um kurz vor 7 Uhr vom Hostel los und rd. 5 km entlang der Küste gelaufen. Das hat mal wieder richtig Spaß gemacht. Vielleicht morgen gleich nochmal. 

Nach dem Frühstück war ich den Rest für die Südinsel Einkaufen. Da der Einkauf so schwer war, dass ich diesen nicht tragen konnte, habe ich den Einkaufswagen ins Hostel geschoben und nach dem ausladen wieder zurückgebracht. Gut, dass der Supermarkt direkt auf der anderen Straßenseite ist. 

Mit all dem Essen im Zimmer haben wir dann die Pakete zusammengestellt. Das erste Paket habe ich dann auch gleich zur Post gebracht. Und noch die letzten Sachen eingekauft, die es nicht im Supermarkt gab. Und dabei die Innenstadt ein wenig erkundet. Wellington ist eine echt coole Stadt. Hier müssen wir auf dem Rückweg unbedingt nochmal vorbei kommen.

Markus hat seinen Fuß geschont und hat die Organisation übernommen und die Adressen und die Gepflogenheiten der Stationen ausfindig gemacht, zu denen wir die Pakete senden. Die einen wollen bestimmte Angaben auf dem Adress-Schild, bei anderen muss die Tracking-Nummer des Pakets angegeben werden oder es muss ein Formular ausgefüllt werden. 

Zum Mittagessen habe ich im Supermarkt ein „richtiges“ Brot gefunden und wir haben ein Vesper gemacht. Sauerteig-Brot ist einfach lecker, vor allem wenn man sonst nur Toastbrot bekommt. 

Die Organisation und die Einkauferei hat viel mehr Zeit in Anspruch genommen als gedacht, aber jetzt sind wir fertig. Morgen müssen wir noch die restlichen vier Pakete versenden. 

Zum Abendessen wurde nochmal gekocht. Es gab Nudeln mit Hühnchen und Zucchini mit einer Tomaten-Sahne-Sauce überbacken mit Käse. Sehr lecker.

Heute war es wolkig, windig und zeitweise sonnig aber kühler wie die Tage zuvor.

Wellington – Ruhetag 1

Nach einer unruhigen Nacht für mich, ich konnte nicht wirklich gut schlafen, haben wir gemütlich gefrühstückt und danach hat Markus bei den Unterkünften angerufen, die wir für die Food-Drops geplant hatten.

Leider war eine Unterkunft zum geplanten Termin nicht mehr verfügbar und damit können wir auch kein Essenspaket hin schicken. Also mussten wir etwas umplanen.

Da es inzwischen kurz vor 10 Uhr war und wir heute in ein anderes Zimmer umziehen und daher bis 10 Uhr aus dem bisherigen raus mussten, haben wir erst mal alles zusammengepackt, haben ausgecheckt und sind dann in das Tepapa Museum gegangen. Ein wirklich tolles Museum mit vielen Sachen zum ausprobieren, anfassen und erleben. Dort haben wir ein paar Stunden verbracht.

Danach sind wir in die Einkaufsstraße gegangen. Markus hat sich ein neues Merino-Shirt gekauft und wir haben Ersatz für das Silikon-Mundstück meiner Wasserblase besorgt.

Markus ist dann zurück ins Hostel um seinen Fuß zu schönen und ich bin zur Post, um unsere Bouncebox abzuholen. Das Postamt war relativ weit weg und als ich dort ankam war die Tür geschlossen. Es gab einen kleinen Hinweis dass nur die Postboxes (Schließfächer) offen sind und dazu muss der Hintereingang genutzt werden. Der Hintereingang war schnell gefunden, aber nur mit einem Code zu öffnen. Gut, das in diesem Moment jemand kam und die Tür geöffnet hat. Und noch besser, das jemand da war und mir die Bouncebox herausgegeben hat.  Bezahlen musste ich nichts, da habe ich mich nicht beschwert.

Zurück waren es ca. 2,5 km zu Fuß oder eine Busfahrt von 10 min. Zuerst dachte ich, die Box kann ich die 2,5 km tragen, aber nach der Hälfte taten mit die Arme so weh, dass ich doch noch in den Bus gestiegen bin.

Zurück im Hostel haben wir das neue Zimmer bezogen und die Umplanung gemacht.

Und dann haben wir den ersten Teil des Einkaufs gemacht. Solche Mengen habe ich zuvor noch nie eingekauft. Dafür sind auch die Supermärkte an den Kassen nicht ausgelegt. Aber es hat funktioniert. Morgen wird dann der Rest eingekauft. Und dann wird in die 5 Pakete aufgeteilt und versendet.

Inzwischen war es auch Zeit fürs Abendessen. Also haben wir Spagetti mit Pesto von Jamie Oliver gegessen und ein wenig Blumenkohl von Julie dazu. Das Pesto war besser als erwartet und wir sind gut gesättigt.

Ein Ruhetag mit wenig Ruhe aber mit viel Sonnenschein, viel Wind und großem Einkauf.