Von Bulls km 1465 nach Feilding km 1485 – Wandertag 49, 20 km

Für heute standen 20 km auf den Plan, so dass wir uns mit dem Start Zeit lassen konnten. So sind wir um ca. 7 Uhr aufgestanden, haben den restlichen Porridge gegessen und anschließend das Zelt abgebaut.

Der Weg heute bestand aus geteerter Straße, aber nicht entlang der Hauptstraße. Wir sind bei strahlendem Sonnenschein los gelaufen und haben die nicht zu sehr befahrene Straße erwandert. Die Straße war schöner als gedacht zu laufen.

Markus ist immer ein wenig hinter mir und Julie gelaufen, da er trotz Schmerzmittel Probleme mit den Fuß hatte.

Nach 8 km sind wir beim Mt. Lees Reserve vorbei gekommen. Dort haben wir eine frühe Pause mit Wraps genossen. Ein schöner Platz mit Camping Möglichkeit und Picknick Tischen und Toiletten.

Von dort aus waren es noch rd. 8 km. Es kamen immer mehr Wolken rein, so dass es angenehm zu wandern war.

Einige Kilometer später hat Markus aufgrund der Schmerzen sich entschlossen per Anhalter nach Feilding zu fahren. Julie und ich sind gelaufen.

Es hat ca. 30 min. gebraucht bis Markus mitgenommen würde aber es hat geklappt. Julie und ich sind so um ca. 12 Uhr in Feilding angekommen.

In Feilding war heute ein großes Fest mit einem Weihnachts-Umzug. Sehr spannend zu sehen.


Wir haben ein kleines Café mit vielen Leckereien, namens Piccolo, gefunden. Gestärkt mit einem sehr guten Nudelsalat mit frischem Spinat, Tomaten, Frischkäse und Zwiebeln, einem leckeren Käsebrötchen und super Kuchen haben wir ab 14 Uhr die Parade anschaut was sehr nett anzusehen war, weil viele lokale Firmen, Grundschulen, Polizei, Feuerwehr, usw. einen Wagen haben, so dass der Umzug recht lange war.

Während wir im Café saßen wurden wir von einer Dame, Glen, und ihren Sohn, Tollin, angesprochen. Im Gespräch hat sie uns angeboten heute bei ihr im Vorgarten zu Zelten – einfach so – was wir später auch gerne angenommen haben.

Nach dem Umzug sind wir dann zu der angebenen Adresse gelaufen und haben geklopft. Wir würden sofort zu Wasser eingeladen und uns wurde das Gästezimmer angeboten. Zudem hat Glen und mit Tee und Gebäck versorgt und wir haben lange gesprochen.

Unser Abendessen haben wir nach der schönen Dusche in Glen’s Küche zubereitet.

Fast jeden Tag erleben wir sie freundlich und freizügig die Neuseeländer sind. In Deutschland ist das so nicht denkbar.

Nach weiteren Gesprächen sind wir dann gegen 20:30 Uhr ins Bett.

Ein kürzerer Wandertag mit unserer ersten Weihnachts-Parade und sehr viel Gastfreundschaft. 

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