Von Whakahoro km 1221 bis zur John Coul Campsite – Wandertag 44, 37,5 km

Heute ging es auf den Fluss. Daher konnten wir den Vormittag gemütlich angehen lassen. Wie sind um ca. 7:00 Uhr aufgestanden haben unsere Sachen für die Kanus gepackt und sind zum 8:00 Uhr zum Frühstück in das Blue Duck Café gegangen. 

Wie haben uns die Eier Speck und Toasts samt heißer Schokolade schmecken lassen.

Um 9:40 Uhr wurden die Kanus gebracht. Mit dem Kanus und dem Gepäck sind wir zum Fluss und haben dort die fast mit unserem Sachen bestückt. Im Anschluss haben wir die Fässer nach kurzer Einweisung im Kanu vertäut und haben uns kurz erklären lassen auf was wir zu achten haben. Um ca 11 Uhr sind wir dann los. Zuerst Markus und ich (ich vorne paddelnd Markus hinten lenkend).
Anouck und Juli im zweiten Kanu.

Zu Beginn eine ziemlich wackelige Angelegenheit und das lenken ist für ungeübte recht anspruchsvoll.

Nach einiger Zeit haben wir hinter uns geschaut um zu sehen wo die beiden Mädels sind. Erst auf den zweiten Blick und als die Paddel auf uns zu schwommen schwahnte uns böses. Wir haben die Paddel mit einiger Mühe eingesammelt und versucht gegen die Strömung zu den beiden zurück zu fahren. Aber das haben wir leider nicht geschafft. Dafür haben wir an der nächsten Möglichkeit angelandet und Markus ist an der Böschung entlang ihnen entgegen gelaufen. Es hat sich herausgestellt dass das Kanu der beiden kaputt war. Anouck und Julie ist zum Glück nichts passiert. Da kein Handyempfang vorhanden war haben wir versprochen beim nächsten Jet-Boot oder den nächsten Campingplatz Hilfe zu holen.

Wir sind nach der versuchten Hilfeaktion weiter gepaddelt. Immer auf der Suche nach einem Campingplatz mit Notruftelefon oder Jet-Boot. Nach einiger Zeit kann ein Jet-Boot und wir haben erfahren, das sie beiden Mädels inzwischen gerettet und wohlbehalten zurück im Blue Duck Café sind.

Ab diesem Zeitpunkt konnten wir etwas entspannter paddeln und auch die Umgebung anschauen.

Ehrlich gesagt habe ich mir paddeln schöner und entspannter vorgestellt. Ich habe mir beim paddeln immer wieder den kleinen Finger der rechten Hand an der Kante des Kanu angeschlagen was mit der Zeit so schmerzte, das mir die Tränen herunter liefen. Zudem hat das paddeln meine ganze Kraft und Energie gekostet.

Die Karte mit den Flussabschnitt von heute hat uns auch nicht wirklich geholfen herauszufinden, wo wir gerade sind. Völlig erledigt haben wir irgendwo, wo es einen schattigen Platz hatte, Pause gemacht und was gegessen. Später haben wir erfahren dass dort ein Campingplatz war.

Vor Erschöpfung völlig entnervt kam dann ein Schild in Sicht das uns anzeigte, dass wir in 250m die John Coul Campsite erreichen. Ich glaube so glücklich waren wir noch nie ein Schild zu sehen. Weil wir immer noch der Meinung waren, dass wir um 18 Uhr, kurz bevor das Schild zu sehen war, noch zwei Stunden zu paddeln haben.

Nach dem Anlanden mussten dann noch die Fässer aus dem Boot geholt und zum Zeltplatz getragen werden und das Kanu richtig fest gemacht werden.

Markus hat das Zelt aufgestellt während ich ein Bad im Fluss genommen haben, da ich über und über mit Matsch bedeckt war. Danach haben wir uns eingerichtet und Inventur in der Essensbox gemacht.

Heute gab es Chips, Bier, Gummibärchen, Nüsse, Porridge und ein richtiges Abendessen und als Nachtisch ein OSM Riegel. Damit wären wir gesättigt

Ein sehr sehr anstrengender, ereignisreicher sonniger und heißer Tag.

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