Von der John Coul Campsite zur Bridge to Nowhere Campsite km 1292 – Wandertag 45, 29 km

Die Nacht war gut und hat viel Erholung von den Paddel-Strapazen gebracht. Wir wollten recht früh starten und so sind wir gegen 7 Uhr aufgestanden. Haben ein Porridge gefrühstückt und unsere Fässer gepackt. Um 8:30 Uhr sind wir, nach einem Gespräch mit dem Campingplatz-Betreuer, dann tatsächlich los gekommen.

Heute lief es schon viel besser als gestern. Wir waren deutlich entspannter und es hat sogar teilweise Spaß gemacht. Das paddeln allerdings ist anstrengender als gedacht und die Arme und Schultern werden schnell müde.

Bei wolkenlosem Himmel könnten wir die erste Zeit gemütlich im Schatten paddeln. Kurz vor unserem ersten Stopp stand sie Sonne schon so hoch, das es kaum noch Schatten gab.

An der Mangapura-Landing haben wir angelandet. Es war einfach ein Felsblock mit einer Rinne, in die man das Kanu lenken konnte um auszusteigen. Von dort ging es zu Fuß ca. 40 min. durch den Wald bis zur Bridge to Nowhere. Wir waren nicht alleine dort, eine Gruppe die kurz vor uns mit dem Jet-Boat ankam, war auch dort. Es ist wirklich eine Brücke die nirgendwo hinführt.

Nach einer kurzen Rast und zwei Müsliriegeln sind wir wieder zurück. Gerade an der Anlandung eingetroffen, haben wir ein Schweizer Pärchen und die Jungs aus Deutschland getroffen die gerade ankamen.

Wir sind wieder ins Kanu und weiter gefahren. Ich hatte heute die Karte von Anfang an bei mir und habe versucht die Biegungen zu verfolgen, was auch ganz gut funktioniert hat.

Das Landing zu unserem Campingplatz haben wir gesehen, aber nicht geschafft es anzufahren, so dass wir etwas später angelandet sind. Markus hat das Kanu fest gemacht und ist dann in Richtung des Campingplatzes gegangen, um zu klären ob das auch OK ist.

Der Eigentümer kam kurze Zeit später und hat unsere Fässer mit einem Buggy zu unserer gebuchten Cabin gebracht. Mit Blick auf den Fluss einer Lagerfeuer Stelle direkt vor der Hütte, Duschen und einer Bar haben wir heute eine perfekte Lokation für die Nacht.

Der offizielle Teil geht von Whakahoro auf einen Track durch den Wald bis Mangapura-Landing. Somit sind wir seit der Bridge to Nowhere wieder auf den offiziellen Trail.

Nach unseren späten Mittagessen im Schatten vor der Cabin, wurde geduscht und die üblichen Sachen erledigt. Zudem wurde der Wein und das Bier zum Abendessen kalt gestellt.

Die Dusche war wunderbar, ein echter Genuss nach dem Paddeln in der Sonne.

Vor dem Abendessen haben wir noch einen Abstecher zur Bar der Bridge zu Nowhere Lodge gemacht und einen kalten Drink (Limo für mich und Cider für Markus) zu uns genommen. Die Lodge war sehr schön, mit einer tollen Plattform mit Tischen und Liegestühlen mit Blick auf den Whanganui River.

Zum Abendessen haben wir das Bier getrunken, für den Wein fehlte uns die Lust und dazu war es viel zu warm.

Ich bin sehr früh ins Bett, so gegen 20:00 Uhr, obwohl es noch hell war.
In der Nacht bin ich aufgewacht und habe den Nachthimmel angeschaut. Viele Sterne und ein sehr helle Mond.

Ein heißer und schöner Tag auf dem Fluss, mit einem schönen Abend.

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