Von der Bridge to Nowhere Campsite km 1291 nach Pipiriki km 1314 – Wandertag 46, 23 km

Mit dem Besitzer hatten wir ausgemacht, dass wir um 8 Uhr starten wollen. Um 7:30 Uhr war er dann schon da um unsere Fässer zum Ufer zu bringen. Perfektes Timing, denn da waren wir gerade fertig mit packen.

Zuvor hatten wir noch Porridge zum Frühstück. Mit Milchpulver schmeckt der Banane-Mandel-Porridge sehr lecker, und er gibt viel Energie. Und dazu hätten wir Besuch von einem Reh, das jegliche Scheu verloren hat.

Um Punkt 8 Uhr waren wir mit dem vertäuen der Fässer fertig und auf dem Wasser.

Heute stand zum paddeln „nur“ ein halber Tag auf den Programm. Da wir in Pipiriki spätestens um 13:30 Uhr die Kanus wieder abgeben mussten. Zudem soll laut der Beschreibung des Flusses, heute die schweren Stromschnellen (nun ja zumindest für uns schwer, als Anfänger) zu fahren sein.

So sind wir mit gemischten Gefühlen los gefahren. Zu Beginn waren es nur kleine schnelle Wasser die gut zu fahren waren. Die erste große Stromschnelle sind wir richtig gut angefahren haben uns dann aber von einer seitlichen Welle umwerfen lassen! So lagen wir im Wasser und das Kanu mit dem Boden nach oben. Es ist nichts passiert und nach dem ersten Schrecken sind wir an Land, haben das Kanu gedreht, das Wasser raus geschöpft, geprüft das alles noch vorhanden war und wieder fest gezurrt und weiter ging es. Im Nachhinein eigentlich ganz lustig und sehr erfrischend.

Es kamen noch ein paar schnellere Stromschnellen, die wir entweder gut gemeistert oder umfahren konnten. Pause haben wir auf dem Fluss keine gemacht, so dass wir um 12 Uhr in Pipiriki ankamen. Die Schlucht war heute sehr schön und auch abwechslungsreich, so dass wir auch mit dem Augen was von der Kanutour hatten und nicht nur für die Schultern.

In Pipiriki haben wir das Kanu geleert und alles auf den Fässern wieder in die Rucksäcke gepackt. Dankenswerter Weise hat der Mitarbeiter des Campingplatzes unsere Rucksäcke auf seinem Buggy mitgenommen.

Das Kanu und die Fässer konnten wir an der Landung lassen. Andere Kanufahrer haben darauf aufgepasst, bis diese abgeholt wurden.

Der Campingplatz ist schön angelegt und gepflegt. Mit Duschen so dass wir heute einen angenehmen Nachmittag verbringen konnten.

Um ca. 14 Uhr wurden die Fahrräder samt Helmen und Tagesrucksäcken geliefert. So dass wir morgen mit den Rädern nach Whanganui fahren können.

Später kamen noch zwei Radler vorbei und haben sich zu uns gesellt. Miriam und Roland aus Deutschland, die hier 6 Monate mit dem Rad unterwegs sind.

Später haben wir noch für die Radtour gepackt und geklärt wo die Rucksäcke für den Transport abstellen können.

Dann noch ein Abendessen und dann war auch schon Schlafenszeit damit wir morgen sehr zeitig starten können und die dann noch die kühle Luft nutzen.

Ein ereignisreicher Tag mit unfreiwilligem Bad im Fluss. Bei strahlendem Sonnenschein.

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