Von Kriegs-Monument km 1221 nach Whakahoro km 1246 – Wandertag 43, 25 km

Nachdem der gestrige Tag so heiß war, haben wir für heute einen sehr frühen Start beschlossen. Was bedeutet, das wir um 6:15 Uhr los gelaufen sind.

Heute stand nur Schotterstraße auf dem Plan. Gestartet sind wir bei Wolken vergangenem Himmel und mit angenehmer Kühle.

Der Weg war Schotterstraße und damit einfach zu gehen. Es waren nur sanfte auf und ab’s so dass wir sehr flott vorwärts kamen.

Die Ausblicke waren nicht sonderlich interessant, so dass das wandern heute sehr viel weniger Spaß wie am anderen Tagen machte.

Zum Teil lief man an steilen Felswänden entlang, die glücklicherweise zumeist abgespannt waren. Dennoch kam direkt neben uns eine kleine Felslawine herunter.

Wir haben nur kleine Pausen eingelegt, so dass wir bereits um 11:15 Uhr unser heutiges Ziel erreicht haben.

Heute werden wir in einer Hütte in Stockbetten übernachten, so dass wir die Betten schon Mal reserviert haben indem wir unsere Schlafsäcke ausgebreitet haben.

Danach sind wir in das nahegelegene Café „Blue Duck“ gegangen und haben Toasties gegessen und Ginger Beer getrunken. Als zweiten Gang, gab es Toasties mit heißer Schokolade für mich und eine Lemon Chilli Limonade für Markus, die überraschend scharf war.

Perfekt war, dass das Café WiFi hatte und wir somit surfen konnten und letzte Fragen zu unserer Fahrradtour klären konnten.

Später wollten wir im Fluss Baden, aber der Einstieg zum Fluss war so matschig dass wir das dann doch gelassen haben. Dafür sind wir zum zweiten Lunch in die Hütte und haben unsere Wraps gegessen.
Inzwischen sind wir ständig hungrig.

Im Schatten kann man es gut aushalten aber in der Sonne ist es sehr sehr warm.

Den Rest des Tages haben wir uns nur noch ausgeruht und die üblichen Sachen gemacht. Zwischendurch ist noch ein Helikopter auf den Gelände der Hütte gelandet und hat Ladung und Personen abgesetzt.

Wieder ein heißer Tag der wenig Abwechslung für die Wanderung hatte, trotzdem wollen wir auch diesen nicht missen, das gehört einfach zu einer Langstrecken Wanderung dazu. Aber morgen geht es auf den Fluss.

Von National Park km 1193 bis zur Kreuzung mit dem Kriegs-Monument km 1221 – Wandertag 42, 28 km

Um 7:30 Uhr haben wir heute das Hostel verlassen und haben uns auf den Weg nach Whakahoro (dem Einstieg in die Kanutour) gemacht.

Der Himmel war beim Start mit dunklen Wolken verhangen, aber es regnete nicht mehr. So haben wir zwar unsere Rucksäcke mit den Regenschutz eingepackt uns aber nicht.

Der Weg führte uns zuerst zur Bahnstation von National Park und dann direkt zum Fischer Track, einer Mountainbike Strecke. Zu Beginn war es eine Schotterstraße und nicht sonderlich attraktiv.


Später wurde der Track zu einer Graspiste, die entlang eines Berges stetig bergab in ein Tal führte. Dieser Teil der Strecke war sehr schön und durch das Gras auch bequem zu laufen.


Leider war der Teil der Strecke heute der kürzeste, den nach dem schönen Treck kamen wir zu einer Schotterstraße der wir bis zu einer Kreuzung gefolgt sind. An dieser Kreuzung war ein geschickter Platz für eine frühe Mittagspause den wir natürlich genutzt haben. Inzwischen kann die Sonne raus und scheinte ohne Wolken auf uns herab.

Nach der Pause waren wir alle nicht mehr so motiviert zu laufen hatten, aber da nur noch 11 km zu gehen waren,  haben wir uns wieder auf die Straße begeben.

Unterwegs habe ich noch meine Socken gewechselt, da die ersten Löcher kamen und sich an der Stelle eine Blase ankündigte.

Die Sonne war unbarmherzig und verbrannte mich an den Armen und Beinen, obwohl ich mich mehrfach eingecremt hatte.

Als wir die Kreuzung mit dem Monument erreichten lag dieser komplett in der Sonne, aber es gab Wasser und eine Toilette. Hinzu kommt, das hier zelten nicht verboten und somit wohl erlaubt ist. Also haben wir hier unser Lager aufgeschlagen.

Am großen Steintisch wird gekocht und gegessen. Der Innenschlafsack dient als Sonnenschutz und die Pferde-Statue gibt ein wenig Schatten.

Als wir überlegt haben Essen zu kochen hat es angefangen zu regnen so dass wir alle in unseren Zelten gegessen haben. Später hat es das richtig Gewitter mit starkem Wind und starkem Regen.

Ein schöner, heißer und mit netten Aussichten gespickter Tag