Von der Pahautea Hütte bis zum Camping bei km 871 – Wandertag 31, 22 km

Die Nacht in der Hütte war kurz nach Sonnenaufgang zu Ende. Wir haben unsere Sachen zusammengepackt und sind dann auch um 6:30 Uhr auf den Hihikiwi-Track gestartet.

Der Track verlief die ersten 700m auf einem Boardwalk, es natürlich sehr angenehm war. Zudem führte der Boardwalk direkt zum nächsten Aussichtspunkt. Danach ging es durch Matsch, über Wurzeln und Steine und unter Farnen und Büschen hindurch weiter. Ein schöner Wald der uns rd 3,5h und ca. 6km wir führte und dann an einem Parkplatz endete.

Hier haben wir uns am nahen Bach den Matsch von den Beinen gewaschen, die Sonnencreme aufgetragen und dann auf der Straße weiter gelaufen.

Es ging immer an der Straße entlang. Zum Glück waren es Schotterstraßen mit einigen schönen Ausblicken.

Unterwegs haben wir unseren Wasservorrat aufgefüllt, da wir heute irgendwo übernachten werden und es vermutlich keinen Bach gibt.

Nach einer kurzen Rast ging es weiter an der Straße bis zu einer Kreuzung mit der Honekiwi-Road. Hier sollte es Land von DOC (Department of Conservation) sein und damit Campen erlaubt sein.

Es war anders als erwartet aber es ging. Also haben wir das Zelt aufgestellt, uns organisiert und einen Porridge als Vorspeise genossen. Das alles haben wir im Vorzelt gemacht, da es sehr windig ist.

Das Abendessen musste noch ein wenig warten und danach ging es recht bald ins Zelt. Zuvor sind aber noch Luzia und Jan vorbei gekommen. Die sind noch weiter gelaufen und haben an dem Weg gezeltet.

Ein sonniger aber windiger Tag mit einigen Aussichten, etwas Matsch und viel Schotterstraße.

Vom Kaniwhaniwha Campsite zur Pahautea Hütte – Wandertag 30, 9km

Heute starteten wir um 7:00 Uhr. Der Weg führt uns rd. 900 Höhenmeter hinauf zum Gipfel des Pirongia und weiter zur Pahautea Hütte.

Zu Beginn war der Weg sehr schön gelegt und sehr gut zu laufen. Die Beschilderung war sehr gut und so ging es auch flott voran. Später wurde der Weg enger, es gab mehr Matsch und es wurde deutlich steiler.

Zwischendurch konnte man einen Blick auf die Umgebung erhaschen. Der aber von der Aussichtsplattform auf dem Gipfel deutlich übertroffen wurde. 

Die Wolken und der Wind haben dafür gesorgt, das wir nicht allzu lange auf der Plattform verweilten und zur Hütte weiterliefen.

Wir sind um 11 Uhr an der Hütte angekommen und haben darüber diskutiert, ob wir hier bleiben, oder ob wir weiter gehen. Die Entscheidung war zu bleiben.

Die Hütte ist sehr groß und neu und hat bis 16 Bunk-beds (Matratzen in Stockbetten) und dazu gibt es noch die ältere Hütte mit 6-8 Betten. 

Wir haben es uns in der großen Hütte gemütlich gemacht. Und unser Mittagessen gegessen.

Später kam Julie, sie wird auch hier übernachten. Je später es würde desto voller wurde die Hütte. Am Ende waren in der großen Hütte alle Betten belegt und im Hauptraum haben auch noch 3 übernachtet.

Ein kurzer aber anstrengender Tag.

Von Hamilton km 808 zur Campsite Kaniwhaniwha km 840, Wandertag 29 32 km

Der Start war heute bereits um 7:00 Uhr. Nach einer kurzen Verabschiedung bei den Gastgebern, ging es zuerst an der Straße entlang, aus Hamilton hinaus.

Die erste Sehenswürdigkeit des heutigen Tages war das Taitua Aboretum. Dieses haben wir durchquert.

Danach ging es auf und an der Straße weiter, bis wir nach Whatawhata kamen. Hier sind wir in ein Kaffee haben was getrunken, Eggs Benedict und einen Schoko-Kuchen gegessen.

Den anschließenden Abschnitt am Fluss haben wir nicht gemacht und sind dafür an der Straße weiter gelaufen. Bis wir zum Kampamahunga Walkway kamen.

Hier ging es zuerst auf einer Schotterpiste den Berg hinauf zum dann in Farmland einzubiegen. Allerdings gab es kein Stile und auch das Tor konnte nicht geöffnet werden, also sind wir darüber geklettert. Der Weg war nicht markiert aber die Richtung wird und ab direkt den Berg gerade aus zu erklimmen. Oben angekommen haben wir wieder Markierungen gesehen. 

Es ging steil bergab und auch wieder bergab. Landschaftlich war dieser Weg sehr schön aber das Farmland mit Kühen, Bullen und Schafen ist durch die unebene Erde sehr anstrengend zu gehen. Wir haben unzählige Stiles überwunden und sind nach dem Farmland durch einen Wald wieder abgestiegen.

Jetzt ging es noch rd. 4km an der Straße entlang bis zu einem Picknick-Platz. Von hier aus sind wir auf den Nikau Walkway eingebogen um zum heutigen Zeltplatz zu kommen.

Der Zeltplatz liegt schön zwischen Wald und Farmland direkt an einem Fluss dem Kaniwhaniwha. Als wir ankamen sind Mat und Marissa gerade dabei aufzubrechen um noch zur Hütte aufzusteigen.

Das Zelt war schnell aufgestellt. Die Rucksäcke ausgepackt, so dass wir direkt in den Fluss zum Baden gehen können, was heute auch wichtig ist, da den ganzen Tag die Sonne schien und es sehr warm war. Das Bad war aufgrund der niedrigen Wassertemperatur schnell vorbei, aber sehr erfrischend. 

Danach war Wasser filtern angesagt um unsere Wasservorräte für das Abendessen und auch für morgen aufzufüllen.

Markus ist dann noch zu den Höhlen gelaufen konnte aber nicht durch gehen, will er im Fächern Schuhwerk unterwegs war. 

Zum Abendessen ging es heute Venison Casarecce with White Wine Sauce (Kalbfleisch mit Nudeln und Erbsen in Weißwein-Sauce).

Ein schöner, sehr sonniger und heißer Tag, der uns sehr angestrengt hat

Von Ngaruawahia durch Hamilton bis km 808 – Wandertag 28, 28km

Der Tag startete gemeinsam mit Julie beim Frühstück mit Speck, Eier und Toast. Um 7:30 Uhr ging es für uns in Richtung Hamilton los.

Der Weg ging stets am Waikato River entlang. Er ist sehr gut ausgebaut und ein kombinierter Rad- und Wanderweg. Er führt erst auf der rechten Flussseite entlang, dann über eine neue Fußgängerbrücke auf die linke und später wieder auf die rechte Flussseite.

Es gibt immer wieder nette Blicke auf den Fluss und die Häuser. Während unserer Wanderung haben wir heute das erste Ausflugsboot gesehen.

Leider hatte ich heute etwas Probleme mit der Verdauung, so dass ich am Wegesrand meine Kleidung wechseln musste. Zum Glück habe ich ein Satz Wechselklamotten dabei. Bei der nächsten öffentlichen Toilette konnte ich die anderen Sachen auswaschen. Ich hoffe dass geht schnell wieder weg.

Nach einigen Kilometern auf diesem Weg an Fluss, ging es dann direkt nach Hamilton rein. Im örtlichen Einkaufscenter haben wir zu Mittag gegessen und sind dann weiter gelaufen.

Wieder aus dem Ort hinaus durch einen Teil eines Industriegebiets und dann in ein Wohnviertel. Unterwegs hält neben uns ein Cabrio. Der Fahrer fragt uns, ob wir die beiden sind die heute Nacht bei ihm schlafen. Als er seinen Namen nannte könnten wir die Frage auch mit ja beantworten, es war Murray, er bietet TA Hikern einen Zeltplatz für 10$ an. Das war lustig.

Beim nächsten Supermarkt haben wir noch Brot, Tomaten und Salami für unser Abendessen besorgt. Am Supermarkt haben wir auch Mat und Marissa wieder getroffen. Mit denen sind wir dann gemeinsam bis zu unserer heutigen Unterkunft gelaufen. Mat und Marissa sind noch weitergegangen, da sie sich mit Freunden treffen.

An der Unterkunft angekommen, bot Murray uns an die Cabin zu nutzen, was wir auch gerne machen. Seine Frau hat sich dann auch vorgestellt und schon Mal angekündigt, das sie uns noch ein paar Nachos macht. Die Menschen hier sind einfach sehr nett.

Nach einer Dusche, wir konnten die Dusche der Gastgeber nutzen, haben wir ein wenig von unserem Brot, der Salami, den Käse und den Tomaten gegessen und und dazu dass Bier schmecken lassen. Später gab es dann noch unerwartet von den Gastgebern Nachos mit Hackfleisch, Tomaten Käse und Salat.

Zum Glück hat es trotz des angekündigten Gewitters nicht geregnet. Die meiste Zeit war es bewölkt und zwischendurch kam auch Mal die Sonne raus.

Viele Kilometer auf fast ebener Strecke. Ein guter Tag.

Ngaruarwahia Ruhetag

Neil ist schon sehr früh aus dem Haus, so dass wir das Haus ganz für uns hatten.  Wir haben gemütlich gefrühstückt mit Speck, Eiern und Toast. Und haben anschließend geplant wie es weitergeht und was wir alles Einkaufen müssen.

Im Anschluss wollten wir nach Matamata fahren und uns Hobbingen anschauen.  Da aber die meisten Touren bereits ausgebucht und die Kommentare eher mässig waren, haben wir uns entschieden Hobbingen nicht anzusehen und die 80$ pro Person zu sparen.

Also haben wir Julie’s Auto genommen (das hat sie uns einfach so angeboten) und sind nach Hamilton gefahren,  haben in den Outdoorshops nach einem größeren Wasserfilter geschaut, aber dann doch nicht gekauft ($117). Und die erforderlichen Outdoormeals für die kommenden Tage eingekauft. 

Auf dem Rückweg haben wir noch beim Countdown die Einkäufe für die nächsten 5 Tage gemacht. Leider gab es mal wieder keine OSM Bars mit Mandeln. 

Zurück von der Shoppingtour gab es die Reste von unserer Wokpfanne. Sehr lecker mit viel Gemüse. Orangen haben wir uns direkt vom Baum vor dem Haus genommen.

Ein sehr entspannter,  sonniger Tag.  Dem wir größtenteils auf der Terrasse von Neil verbrachten. 

Julie rief uns von unserer gestrigen Unterkunft an. Wir haben sie mit ihrem Auto abgeholt, lustig. So können wir den Abend gemeinsam verbringen.

Von Huntly nach Ngaruawahia, Wandertag 27, 12 km

Da heute ein kurzer Tag ist haben wir uns morgens Zeit gelassen. Wir haben unser Porridge gegessen und dann noch ein gekochtes Entenei. Die Wirtin der Unterkunft – Remember then – hat ein paar Enten und hat Eier zur Verfügung gestellt.

Nach dem Frühstück sind wir gemeinsam mit Bettina und Armin aufgebrochen. Den Trailnotes zufolge haben wir 12 km Wald auf dem Hakarimata Walkway zu laufen und dafür benötigt man nach der Beschreibung 6-7 std.

An der Straße, noch vor dem Wald haben wir noch einen Geocache gesucht und gefunden. Bettina und Armin haben wir am Eingang des Trails wieder eingeholt. Da sie heute noch einiges mehr laufen, haben sie sich schon mal verabschiedet, da sie zügiger laufen wollten. Wir haben es ruhig angehen lassen und noch Caches auf den Weg gesucht.

Der Weg war zu Beginn Recht einfach und hatte zwei schöne Aussichtspunkte mit tollen Blick auf Huntly (zurück) und nach Süden. 

Der tramping Treck, so wird ambitioniertes wandern in Neuseeland genannt, der sich anschloss war sehr schön aber anstrengend. Zum Teil sehr eng bewachsen mit vielen Wurzeln und viel hoch und runter.

Auf dem Weg haben wir dann Bettina und Armin ein- und überholt, da wir erst auf dem Gipfel eine Pause machen wollten. Um 12 Uhr hatten wir den Gipfel mit Hubschrauber Landeplatz und Aussichtsturm erreicht. Dort gab es wie üblich Wraps mit Thunfisch und danach noch einen mit Nutella und Erdnussbutter. Hier haben uns Bettina und Armin wieder eingeholt.

Hier war eine Menge los. Der Gipfel ist ein beliebtes Fitnessziel von Ngaruawahia kommende Leute.

Von dort ging es über viele Treppen in den Ort. Und damit auch zu unseren Ziel. Wir werden heute bei Neil übernachten, das ist Julies Exfreund. Neil hat uns angeboten eine oder auch mehrere Nächte zu bleiben – und das obwohl er uns gar nicht kennt. Die Freundlichkeit ist überwältigend.

Im Ort ging es noch durch einen Park. Da haben wir Ben und Natalie wieder getroffen und auch Armin und Bettina. Kurz vor dem Haus von Neil haben wir noch ein holländisches Pärchen (Mat und  Marissa) kennengelernt. Die werden wir sicher alle nochmal sehen.

Am Haus von Neil angekommen haben wir den versteckten Schlüssel gefunden und auch die Alarmanlage war gemäß Anleitung schnell abgeschalten.
Wir haben Neil eine Nachricht gesendet dass wir angekommen sind und Abends für ihn kochen. Also sind wir Einkaufen gegangen. Zum Glück haben wir die Regenjacken angezogen denn auf dem Rückweg hat es begonnen regnen.

Ich bin sehr gespannt darauf Neil kennenzulernen. 

Abends haben wir noch asiatisch gekocht und gemeinsam mit Neil gegessen und geredet.

Ein sehr netter Abend und ein tolles Bett.

Von Rangiriri nach Huntly – Wandertag 26, 21,5 km

Die Nacht war sehr erholsam. Wir sind um 7:00 Uhr aufgestanden, haben alles gepackt und sind gegen 7:30 Uhr in den Pie-Laden gegangen. Wir hatten einen Bacon-Egg-Pie und ein Sandwich mit Ei, Spinat, Tomate, Bacon und Paprika. Sehr lecker.

Der Track verlief hauptsächlich über Farmland entlang des Flusses Waikato. Immer auf einen Damm. Der war mal mit hohem Gras bewachsen, mal von den Kühen niedergetrammpelt oder von den Kühen besetzt.

Durch die Kuhherden zu laufen ist immer ein seltsames Gefühl. Bisher waren es nicht ganz so viele und die meisten laufen recht schnell weg. Heute allerdings mussten wir wirklich durch die Herde gehen. Die Kühe sind zwar zur Seite gegangen, haben uns dann aber bis zum nächsten Zaun verfolgt.

Ansonsten war der Weg nicht so abwechslungsreich wie andere zuvor. Den Weg sind wir mit Armin und Bettina gelaufen, die beiden haben wir bei der Fahrt zum Cape bereits kennengelernt. Rd. 6km vor der Unterkunft haben wir einen Abstecher zum Supermarkt gemacht und noch ein paar Kleinigkeiten wie Obst eingekauft.

Da der Weg sehr einfach war waren wir auch schnell bei der nächsten Unterkunft. Die Wirtin, Judy, hat uns willkommen geheißen, die Küche, Dusche usw. gezeigt. Wir haben das Zelt aufgestellt und sind duschen gegangen.

Wieder frisch haben wir uns noch Kekse gegönnt und dann ein leckeres Fertiggericht.

Der Tag war einfach und sonnig. 

Auckland-Mercer / Mercer-Rangiriri – Wandertag 25, 26 km

Nach zwei Tagen in Auckland haben wir uns wieder auf den Weg gemacht. Da es nach Auckland sehr viel Straße zu wandern gibt und dazu der nächste Abschnitt (die Hunua Ranges) noch gesperrt ist, haben wir uns entschieden mit dem Bus von Auckland zum übernächsten Abschnitt zu fahren. So dass wir ein Bus-Ticket nach Pokeno gekauft haben

Da der Bus zum 8:00 Uhr abfuhr, man 15 min. vorher da sein soll und wir noch frühstücken wollten, durften wir um kurz vor 6 Uhr aufstehen.

Wir waren pünktlich am Bus. Als der Busfahrer die Rucksäcke in den Laderaum packte, fragte er Markus, ob wir den Trail gehen und ob er für uns anstatt in Pokeno in Mercer (direkt auf den Trail) raus lassen soll. Sehr freundlich, denn damit müssen wir nicht schauen wie wir von Pokeno nach Mercer kommen.

Nach rd. einer Stunde Busfahrt fährt der Busfahrer auf dem Seitenstreifen, halt an und lässt uns raus. Direkt an der Abfahrt nach Mercer und quasi direkt an Trail. Echt cool. Wir mussten nur noch ein paar Meter die Ausfahrt hoch laufen und wir waren wieder auf dem Track.

Es ging sofort steil bergauf und entlang von Zäunen und immer wieder auf und ab. Mit netten Aussichten. Das einzig nicht so schöne war, dass man die Autobahn ständig hörte.

Im Anschluss ging es einen Kilometer oder so direkt entlang der Autobahn. Bei uns wären wir bestimmt eine Gefahrenmeldung im Radio gewesen, hier wurde uns gelegentlich freundlich zugewinkt, sehr Kurios.

Später ging es von der Autobahn Weg über Farmland entlang einer Flusses. Über einige Zäune (stiles) und mit unterschiedlichen wegen und Pflanzen.

Dann an einer Rennstrecke entlang, ich glaube das nennt sich Stockcar races, auf der gerade rennen gefahren wurden.
Interessant, aber eher für Einheimische. Wir waren dort eher Fremdkörper. Aber egal es gab was zu trinken und Eiscreme. Was will man mehr.

Wieder auf dem Trail ging es am Fluss entlang und immer wieder hoch und runter und auch mit Krabbeleinlagen, oder durch Dornensträucher.

Sehr abwechslungsreich. Zum Schluss ging es noch an der Straße entlang. Dort haben wir ein Pärchen aus England getroffen (Ben und Natalie) und auch Bettina und Armin. Mit denen gemeinsam sind wir bis zur heutigen Unterkunft bei Cathy Miller gelaufen.

Kaum angekommen haben wir uns nach einer Dusche die leckeren Pies (Steak, Käse, Zwiebeln und Hackfleisch mit Käse) schmecken lassen. Lecker und sehr heiß.
Danach gab es noch Eiscreme für Markus und einen Schoko-Pie für mich.

Ein schöner sonniger abwechslungsreicher Tag.

Auckland Ruhetag

Ausgeschlafen und mit einem leckeren Frühstück im Magen haben wir heute Vormittag wirklich ausgeruht.  Um kurz nach 10 Uhr hat uns Bruce am Hostel für eine Auckland Tour  abgeholt. 

Im Auto waren schon Anouck und Lisette, auch eine TA Hikerin, die wird heute das erste mal getroffen haben. 

Bruce hat uns zum Piha Beach gefahren.  Dort in der Nähe hat er einige Zeit gelebt.  Auf dem Weg haben wir an einem Aussichtspunkt angehalten. Im Anschluss waren wir in einem sehr netten Cafe. Haben eine Kleinigkeit gegessen (ich ein Zimt-Brioche und Markus einen Schoko-Kuchen). Was sehr lecker war. 

Auf dem Rückweg nach Auckland hatten wir noch einen Stopp an einem Aussichtspunkt und bei der Eden-Arena, dem Stadion der neuseeländischen Rugby-Mannschaft, den All Blacks.

Um 14 Uhr waren wir wieder zurück im Hostel.  Da wir Morgen wieder auf dem Trail gehen steht packen an.  Aber vorher ist noch genug Zeit zum ausruhen. Da wir unsere Schuhe ausgetauscht haben, haben wir die alten und die neuen gegenübergehalten, die alten Daten schon ganzschön fertig aus.

Auckland Coast to Coast Walkway – Wandertag 24, 14 km

Heute ein Wandertag ohne Rucksack. Das ist echt angenehm. Aber zuerst haben wir die neuen Schuhe aus der Bouncebox geholt und alles was wir sonst noch brauchen. Dann haben wir die Box wieder gepackt. Dann ging es zur Post und danach zum Frühstück in ein kleines Kaffee mit vielen Leckereien.

Gut gestärkt mit Müsli, Zimtschnecke und anderem ging es dann auf den Trail. Der größte Teil verlief auf der Straße aber es gab auch andere Abschnitte.

Man sieht sehr viel von der Stadt und kommt bei einigen schönen Aussichtspunkten vorbei. 

Unterwegs hat sich Bruce gemeldet. Er war mit Julie und Anouck in Takapuna frühstücken. Er hat vorgeschlagen dass wir uns morgen, am Samstag treffen damit er uns Auckland zeigt. Echt cool. Leider ist Bruce immer noch verletzt und kann vorerst nicht weiter laufen.

Der Weg führte uns weiter über den Mt. Eden und den One Tree Hill und dann weiter zur Küste.

Bevor wir mit dem Bus zurück in die Stadt gefahren sind haben wir noch unseren Einkauf für die nächsten Tage erledigt. 

Wieder zurück im City Center haben wir die Einkäufe verpackt und sind die restlichen Erledigungen angegangen. Unter anderem haben wir den Pass für die DOC Hütten (Unterkünfte in denen wir öfters auf der Südinsel übernachten werden) gekauft. 

Danach haben wir unser Abendessen mit Gemüse, Lammfleisch und Reis gekocht und dann sind wir auch schon bald ins Bett gefallen. 

Auckland war sehr windig und kühler als die letzten Tage, aber schön