Von Ngarherenga Campsite km 970 zur Piropiro Campsite km 1007 – Wandertag 35, 37 km (tatsächlich 40km)

Kurz nach dem Sonnenaufgang, um 6:45 Uhr, haben wir uns heute auf den Weg und damit auf den Timber Trail begeben.

Der Timber Trail ist ein 84 km langer Wander- und Radweg. Der Weg ist sehr gut ausgebaut, schön zu laufen und einfach.

Zu Beginn war es ein sehr abwechslungsreicher und noch Recht kühler Wald. Mal waren Farne vorherrschend, mal waren es, für mich unbekannte, Laubbäume. So nach und nach kam immer mehr die Sonne durch und veränderte den Wald.

Nach den ersten 10km gab es einen Abzweig zum Gipfel des Mt. Pureroa. Den haben wir genommen und sind auf den Gipfel gestiegen. Der Weg war auch hier schön, ohne Matsch und recht einfach zu gehen. Die 200 Höhenmeter waren schnell gemacht. Die Aussicht von Gipfel war atemberaubend. Man hatte Ausblick auf Lake Taupo, Mt. Ruapehu,  Mt. Nagaruhe und Mt. Taranaki. Und die Berge waren schon um einiges näher wir vor zwei Tagen. Zudem hatten wir hier die besten Bedingungen um das Zelt zu trocknen und eine frühe Mittagspause zu machen.

Der weitere Weg, von Gipfel zurück zum Timber Trail war deutlich anspruchsvoller wie der Aufstieg aber auch gut zu machen.

Weiter auf dem Timber Trail über vier Hängebrücken, die zum Teil ziemlich lang und hoch waren. Für Markus kein wirkliches Vergnügen. Wir gingen bis zu einem Picknick-Platz, Harrison Creek.

Das war unser eigentliches Ziel für heute (bei km 995, 21km), aber es war noch früh am Tag, und so entschlossen wir uns bis zum nächsten Campingplatz zu gehen, der nach den Karten zum Trail bei km 1007, also nach 36km, liegt. Auf den Timber Trail waren es nach den Kilometer-Tafeln 40 km. Egal. Auf diesem Abschnitt haben wir die 1000km Marke überschritten. Markus hat extra eine Linie in den Boden geritzt. Das war ein sehr cooler Moment, auch wenn wir da schon völlig erledigt waren.

Markus hat das Zelt aufgestellt, so dass ich mich und meine Klamotten waschen und Medikamente gegen Durchfall nehmen konnte.

Und dann standen noch die üblichen Sachen wie Abendessen,  Wasserfiltern, Notizen schreiben, Füße eincremen usw. an. Um 20:30 Uhr lagen wir dann völlig erschöpft im Zelt.

Ein sehr sonniger, heißer und abwechslungsreicher Tag.

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