Von der Dacre Hütte nach Auckland – Wandertag 23, 30km

Um 5 Uhr hat heute der Wecker geklingelt. Wir sind auch alle gleich aus unserem Matratzenlager aufgestanden und haben uns in der Dunkelheit fertig gemacht. Denn heute brauchen wir den wirklich niedrigsten Stand der Ebbe, ansonsten können wir nicht furten.

Als wir aufbrachen dämmerte es und es gab ein wunderschönes Licht in der Bucht. Das sollten wir öfters machen. Aber es war auch noch recht kühl.

Wir sind wie Perlen an der Schnur nacheinander zur Furt getrappelt. Leider ist es von außen nicht so einfach zu sehen wo der flachste Punkt für die Querung ist. Also haben wir unsere Shorts ausgezogen und sind langsam in den Fluss getreten. Danny ging etwas weiter im Landesinneren aber vor uns in den Fluss. Anouck und Julie haben sich auf den Weg zur Alternative gemacht, ihnen war das zu gewagt. 

Ich bin hinter Markus gegangen und als mein Rucksack das Wasser berührte, habe ich diesen auf die Schulter gelegt. Aber wir waren noch nicht an der tiefsten Stelle. Die sollte nach Beschreibung Hüfttief sein. Naja bei mir war das Wasser am Ende auf Brusthöhe, aber wir haben es geschafft.
Eine coole Erfahrung, und nicht kalt.
Wir entschieden uns noch das Flussbett vollständig zu queren und uns dann auf dem Track zu trocknen und die Klamotten zu wechseln. Beim loslaufen fragte Markus ob noch alles am Platz sei, das war es bei ihm. Aus Jux fragte ich auch, als dann die Antwort kam – wo sind deine Schuhe? – stieg in mir die Panik langsam hoch. Die hingen vor der Furt noch am außen am Rucksack. Verdammt, in Sandalen kann ich die heutigen 28 km nicht laufen.

Also haben wir einen Blick zurück geworfen, und glücklicherweise schwammen meine Schuhe auf den Fluss. Mit samt den Socken und den Gamaschen drin. Da hab ich echt Glück gehabt.

Danny hat seine Klamotten am Zaun entlang des Weges getrocknet und Tee gemacht und auf Julie und Anouck gewartet. Wir sind weitergegangen, damit ich meine Füße in den patsch nassen Schuhen langsam trocken laufen kann.

Danach verlief die Wanderung zumeist entlang der Küste auf gepflasterten Wegen, aber einigermaßen abseits der großen Straßen.

In einem Cafe an der Strecke haben wir einen Cafe getrunken und etwas aufgewärmt. Den nächsten Stopp nach vielen sehr schönen Aussichten und sehr interessanten Häusern machten wir im Takapuna Beach Cafe. Ich habe einen Burger mit Waguy Beef gegessen und Markus hatte Pancakes mit Fisch. Beides war extrem lecker. Auch der Service war toll, so dass wir auch noch ein Eis zum Nachtisch hatten. Sehr empfehlenswert.

Da Julie und Anouck hier übernachten wollen haben wir dort einige Zeit verbracht und per SMS getextet ob wir uns noch sehen, den nach den heutigen Wandertag werden sich unsere Wege erst Mal trennen. Leider hat es nicht geklappt  aber wir bleiben in Kontakt

Das leckere Essen schwer im Magen ging es bis Devonport weiter. Von dort mit der Fähre nach Auckland. Während wir auf die Fähre warten, meldet sich Denis und fragt ob wir uns heute noch treffen können, was perfekt ist, denn dann bekommen wir unsere Bouncebox heute schon und müssen und keine Gedanken mehr machen.

In der Jugendherberge angekommen haben wir unser Zimmer bezogen, Wäsche gewaschen, und Markus hat sich mit Denis vor der Unterkunft getroffen. Perfektes Timing.

Am Abend haben wir nur noch die nächsten Tage geplant, eine Einkaufsliste geschrieben und neue Schuhe aus der Box geholt und ein paar Sachen ausgetauscht  So können wir die Box gleich wieder weitersenden.

Ein ereignisreicher Tag mit vielen fantastischen Ausblicken und viel Sonne

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s