Govan Wilson Rd. zum Nanekoti Homestay über den Dome Hill Track – Wandertag 20

In der Nacht hat es sehr viel geregnet.

Das Frühstück bei Matt and Jasmin war sehr lecker. Es gab Kaffee mit Kokosnussöl und dazu gab es Brot (von einem deutschen Bäcker) und Eier. Wir wollten um 7:30 Uhr los um den langen Tag mit 24 km frühzeitig zu starten. Nachdem wir uns verquatscht hatten sind wir um 8:15 Uhr los. Zum Glück hat es zu diesem Zeitpunkt schon wieder aufgehört zu regnen.

Zuerst ging es entlang der Straße, danach auf einer Forststraße und dann in den Wald. Zu Beginn war der Wald sehr schön und gut zu gehen. Es war zwar alles sehr nass aber dennoch toll.
Aber nach einigen Stunden wurde es so matschig und so rutschig das der Wald zwar weiterhin schön aber sehr anstrengend war.

Nachdem wir den ersten Part geschafft hatten ging es kurz auf einer Forststraße weiter und dann wieder in den Wald. Mir hat der Abschnitt keinen Spaß gemacht vor allem weil man ständig in den Matsch rutschte. Aber am Ende dieses Waldes ist ein Café in den es für Burger gibt und dass hat mich angetrieben weiter zu laufen.

Beim Kaffee angekommen mussten wir erstmal unsere Schuhe ausziehen und uns ein wenig den Matsch von den Beinen waschen bevor wir das Kaffee betreten konnten. Aber dann gab es einen Deluxe Burger mit Pommes und Zwiebelringe, ein Ginger Beer und Wasser und zum Nachtisch einen Kuchen. Das hat für den Wald mehr als entschädigt.

Der restliche Weg war dann auf der Straße und über Farmland mit netten Aussichten. Bis wir bei Nanekoti, einem Homestay betrieben von einem Schweizer Paar, ankamen. Dort hatten wir bereits vor zwei Tagen ein Doppelzimmer mit Frühstück gebucht. Denise, die nette Besitzerin, hat uns alles gezeigt und dann auch noch erzählt, da sie ein paar Ziegen haben und dass diese gegen 6 Uhr gemolken werden. Wir haben zugeschaut und im Kühlschrank die Ziegenmilch gefunden. Lecker, aber anders als Kuhmilch.

Da wir für ein Dinner angefragt haben, Denise aber heute nach Auckland fährt, hat sie uns Pasta, Hackfleisch, Zucchini, Zwiebel, Tomatensauce zur Verfügung gestellt. So werden wir uns später ein leckeres Essen kochen.

Ein anstrengender aber unerwartet sonniger Tag.

Pakiri Beach nach Govan Wilson Rd. über den Mt Tamahunga Track – Wandertag 19

Heute haben wir einen kurzen Tag geplant. Es standen rd. 12 km auf dem Plan.

Der Start war gemütlich und wir haben uns um ca. 8 Uhr auf den Weg gemacht.
Heute mit leichtem Gepäck, da Julie mit dem Wirt der nächsten Unterkunft ausgemacht hat, dass sie abgeholt wird und unser Gepäck mitgenommen wird.

Der Beginn war auf der Straße, nicht besonders lange und dann ging es auch schon über Farmland steil bergauf. Da es in der Nacht geregnet hat war das Gras sehr nass und damit auch sehr schnell unsere Füße. Nachdem wir so die ersten 200m nach oben gestiegen sind ging es auf privaten Land auf sehr matschigen Wegen weiter.

Als der Weg dann wieder von DOC betrieben wurde,  war es ein sehr schöner wenn auch anspruchsvoller Weg. Es ging steil bergauf zum Teil sehr rutschig und matschig. Eine kurze Kletterei war auch dabei. Nach rd. 2 Stunden haben wir den Gipfel erreicht. Auf dem dortigen Helikopter-Landeplatz haben wir eine Rast gemacht, und wie immer Wraps gegessen.
Inzwischen haben wir immer Hunger und könnten den ganzen Tag nur Essen.

Nach der Pause kam der erste Abstieg. Mit viel Stockeinsatz für die Balance manövrierten wir uns den Hang hinunter. Um anschließend wieder aufzusteigen.

Vor allem am Ende, wenn man schon hört dass man nahe der Straße ist muss man nochmals alle Konzentration zusammennehmen um nicht zu rutschen.

Von der Straße aus waren es nur noch ca. 1km bis zur Unterkunft. Leider war als wir ankamen niemand da, aber die Kinder haben ein paar Leckereien vor der Türe stehen, die man käuflich erwerben kann. Die Chips waren sehr lecker.

Als der Wirt kam hat uns das Bad gezeigt, Handtücher ausgeteilt und ist dann zum Campingplatz gefahren und hat Julie und unsere Rucksäcke geholt.

Die Dusche war sehr angenehm. Übernachten können wir in seiner Scheune, so dass wir eine trockene Nacht haben werden.

Hier haben wir auch Yale kennengelernt, auch ein Hiker, aus Israel.