Von Taurikura Bay nach Waipu – Wandertag 16

Der Tag begann recht gemütlich mit einem leckeren Porridge und genügend Zeit um ohne Hektik zu starten. Zum Frühstück hat sich Anouck zu uns gesellt. 

Da wir um 9:30 Uhr mit Derek verabredet waren, um mit den Boot nach Marston Point übergesetzt zu werden, haben wir uns um ca. 8:30 Uhr auf den Weg gemacht. Bis zum Treffpunkt waren es rd. 5 km zu gehen. Mit den ersten Schritten kann auch die Sonne und wieder raus, so war die Stimmung sehr gut. Der Weg bestand zu Beginn aus Straße und wurde dann zu einem recht schönen Küstenweg. 

Als wir, leicht verspätet, am Treffpunkt ankamen war niemand mit einem Boot zu sehen. So sind wir etwas herum gelaufen. Auf einmal rief jemand von einem Balkon der dortigen Häusern uns zu, das er gleich da sein würde. Das war Derek.  Kurze Zeit später kam er mit seinem Traktor und dem Boot im Anhänger, hat uns direkt einsteigen lassen und ist dann rückwärts mit den Hänger ins Wasser. Schon waren wir bereit für die kurze Überfahrt. 

Auf der anderen Seite, bei der Öl-Raffinerie angekommen haben wir die üblichen Schilder für den Track vergeblich gesucht und sind daher auf das Gelände der Raffinierie gegangen, leider der falsche Weg. Also mussten wir wieder zurück und die Raffinierie am Strand umlaufen. Ärgerlich, aber egal. 

Danach ging es die ganze Zeit am Strand entlang. Wenig Abwechslung und immer der Wind. Die Strand-Wandertage sind nichts für mich. Nach einer Weile sind wir nach einer Flussquerung für das Mittagessen hinter die Dünen zu einem Parkplatz. Wind geschützt haben wir unsere Wraps genossen, und noch Nüsse und m&m’s genascht. 

Weiter den Strand entlang bis es zu einem Weg nach Waipu ging. Hier hat Julie versucht ihre Bekannte zu erreichen, um zu erfragen, ob sie uns nicht abholen möchte. Leider war sie nicht Zuhause, so dass wir uns auf den Weg in den Ort gemacht haben und die rd. 4km Straße in Angriff genommen haben. 

Im Ort selbst haben wir in einem kleinen Supermarkt eingekauft, sprich Markus und die anderen haben eingekauft und ich habe auf die Rucksäcke aufgepasst. In dieser Zeit hatte ich ein nettes Gespräch mit einem Herrn, der mir seine Lebensgeschichte erzählt hat. Sehr interessant. Im Einkauf waren auch Sachen für das Frühstück am nächsten Morgen enthalten, was wir als kleine Gegenleistung für die Übernachtung und das Abendessen bei Marie, der bekannten von Julie, beisteuern wollten. 

Kaum war der Einkauf erledigt, hielt Marie hinter uns an. Und es ging zur Farm von Marie. Wir durften es uns in einem kleinen Häuschen mit vier Betten gemütlich machen.

Und dann kam das Beste, wir durften den bereits geheizten Whirlpool vor dem Haus nutzen. Und so saßen wir mit einem Bier in der Hand gemütlich im Pool. Wow, die Gastfreundschaft hier ist überwältigend.

Später saßen wir dann mit der ganzen Familie bei Rostbeef, Kartoffeln, Kürbis, Brokkoli mit Käsesauce, Yorkshire Pudding und noch mehr Bier beim Abendessen. Lecker kann man da nur sagen und reichlich. 

Leicht betrunken und gut gesättigt sind wir so gegen 23 Uhr in die Betten gefallen.

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