Flusswanderung – Wandertag 7

Der Tag begann wie immer recht früh. Wir sind zielstrebig auf der Schotterstraße gelaufen und dann auf dem Highway weiter. Das erste Ziel war der Mangamuka Dairy, ein kleiner und bekannter Laden in dem es leckeres Essen gibt. Nach den bekannten Infos sollte der um 8:30 Uhr öffnen so dass wir mit den 6km, die wir laufen mussten zeitig dort sein sollten. Waren wir auch, nur leider Stand dort ein großes Schild, Samstags nicht geöffnet. Der Schock saß tief. Glücklicherweise kam aus dem Nebengebäude Balasz heraus und klärte uns auf, dass der Laden heute ausnahmsweise aufmacht.

Damit gab es heute ein ausgedehntes Frühstück mit warmem Sandwich und heißer Schokolade. Yummi

In der Zwischenzeit sind auch Bruce und Julie eingetroffen. Balasz, Rika und Daniel (ein ungarisches Pärchen) und Luzia haben wir dort auch getroffen. 

Um 11 Uhr haben wir uns gemeinsam mit Julie wieder auf den Weg gemacht. Heute stand erstmal nur Straße (geteert und Schotter) an. Am Abzweig zum geplanten Campingplatz haben wir uns dann, aufgrund des guten Wetters dafür entschieden noch weiter zu gehen und den Abschnitt im Flussbett zu wagen. Da es die letzten Tage nicht geregnet hatte standen die Chancen ganz gut dass der Wasserlevel niedrig genug sein könnte. 

Die Strecke ging noch auf der Straße weiter bis zu einer Brücke. Wenn über diese Wasser fließt muss man umkehren,  wenn das Wasser unten durch geht kann man den Marsch im Flussbett machen. Wir hatten Glück. 

Die Wanderung im Flussbett war wunderschön in einer Schlucht gelegen und ein echtes Highlight. Es hat unglaublich Spaß gemacht immer wieder durch das Wasser zu laufen. Das Wasser ging mir maximal bis zum Oberschenkel und Markus knapp übers Knie. Der Flussabschnitt war rd. 3 km lang.

Wir haben dann am Ende quasi direkt am Fluss übernachtet. Ich bin dann noch in den Fluss zum Waschen, es war sehr kalt aber super erfrischend. 

Kurze Zeit später kamen dann auch Rika und Daniel an und dann auch noch Bruce und Luzia.

Glücklich und zufrieden sind wir auch an diesem Tag nach 27km früh im Bett gewesen.

Ratea Forest – Wald Wandertag 6

Um 7:30 Uhr sind wir heute, erst noch ohne Julie, gestartet. Vor uns lagen rd. 11 km Straße und dann der nächste harte Waldabschnitt. 

Mitten auf der Straße bzw. Am Rand haben wir ein Schwein gesehen und ein paar Meter weiter die Straße runter dann noch die zugehörigen Ferkel. 

Auf dem Weg sind wir dann auch wieder auf Bruce gestoßen, der von seiner Bekannten zum Trail gefahren wurde. Als er uns gesehen hat ist er ausgestiegen und hat sich uns abgeschlossen. Kurz darauf haben noch Cindi getroffen und kurz vor dem Wald hat uns auch Julie wieder eingeholt. 

Bevor es in den Wald ging haben wir noch die Wasservorräte aufgefüllt, da es im Wald keine Möglichkeit gab. So ging es in den noch anstrengenderen, matschigeren und steileren Wald. Cindi fiel recht schnell zurück so dass wir dann noch zu viert unterwegs waren. 

Um ca. 11 Uhr hat Bruce die leckeren Sandwiches, die er von seiner Bekannten mit bekommen hat, mit uns geteilt. Was für ein Luxus, Sandwiches mit Fleisch und Salat. 

Es ging wirklich ewig und unglaublich steil bergauf und bergab. Die Mittagsrast war recht kurz aber zwingend notwendig. Als wir um ca. 16 Uhr am letzten möglichen Platz zum Campen waren, haben wir uns entschieden weiterlaufen, und den Wald heute noch hinter uns zu bringen. 

Nachdem nach einer Stunde noch immer keine Ende des Waldes in Sicht war, haben wir die Entscheidung bereut, aber jetzt mussten wir weiter. Um kurz nach 19 Uhr war es dann endlich geschafft und Markus ist auf die Knie gegangen.

Jetzt war nur noch das Farmland bis zur Straße zu durchqueren. Die vielen bellenden und aggressiven Hunde des Farmers waren zum Glück angeleint, so dass wir problemlos zur Straße kamen. Nach einem kurzen Stück an der Straße haben wir einen Campspot gefunden, die Zelte aufgestellt, den größten Dreck im Bach von uns abgewaschen und in der Dunkelheit mit den Stirnlampen zu Abend gegessen.

Damit war das mit 27 km zwar nicht der weiteste, aber mit fast 12h Gehzeit der längste und anstrengenste Wandertag bisher.

Herekino – Wald Wandertag 5

Heute fing der Tag im 7:30 Uhr mit dem zusammenpacken der Rucksäcke an. Der Ruhetag ist vorbei und heute steht der erste Wald, der Herekino Forest, an. Der Wald ist aufgrund der Schwierigkeit und des vielen Matsches bekannt und berüchtigt. Um 8:00 Uhr haben wir uns gemeinsam mit einigen anderen Wanderern (Bruce, Julie und Cindi) verabredet und haben uns die ersten 8km auf der Straße zum Ausgangspunkt des Herekino Forest Tracks fahren lassen. Dort ging es dann sofort sehr steil den Berg hinauf und auch direkt durch die ersten matschigen Abschnitte. 

Der Wald selbst ist sehr schön, dicht bewachsen mit Palmen, Farnen und anderen Bäumen. Die Luft im Wald war unglaublich frisch und angenehm. Das Wetter war super und daher die Bedingungen für die Wanderung sehr gut. Im Regen würde ich nicht durch diesen Wald laufen wollen. 

Auf dem höchsten Punkt des Waldes, der auch immer wieder sehr schöne Ausblicke bot, haben wir unsere Mittagsrast mit Julie eingelegt. Julie ist eine sehr nette Engländerin, die seit einiger Zeit in Neuseeland lebt. Wie immer nachmittags gab es Wraps mit Thunfisch. 

Danach ging es weiter im Wald auf und ab. Mit vielen hohen Tritten und Absätzen. Dank der guten Bedingungen kamen wir gut voran und waren schon um kurz nach drei aus dem Wald heraus. Am Ende des Waldes waren wir über und über mit Matsch bedeckt. Zum Glück hab es direkt nach dem Wald eine nette Hütte mit fließendem Wasser. Dort konnten wir uns ausruhen und die Beine und Schuhe von Matsch befreien. Während wir uns ausruhten hat Bruce zu uns aufgeschlossen. Gemeinsam haben wir zusammen mit Julie und Bruce beschlossen noch ein paar Kilometer weiter zu laufen und dann wild zu campen. 

Cindi haben wir dann unterwegs auch wieder getroffen, aber sie ist dann noch weiter gegangen und Bruce war mit jemandem in der Gegend verabredet.

Um ca. 20 Uhr sind wir dann völlig erschöpft nach harten 20km in unser Zelt gefallen.

Der erste Ruhetag

Heute haben wir unseren ersten Ruhetag. Was soviel bedeutet, das wir unsere Essensvorräte auffüllen müssen und unsere Muskeln ein wenig entspannen. 

Da Markus noch Schmerzen im Fußgelenk hat war es an mir mich auf den Weg nach Kaitaia zum Einkaufen zu machen. Das ist ungefähr 15 min. von Ahipara, unserem aktuellen Aufenthalt, entfernt. Zum Glück fuhren die vier deutschen heute mit dem Auto in Richtung Cape Reinga, so dass ich mit denen zum Supermarkt mit fahren konnte. 

Der Einkauf muss für die nächsten fünf Tage reichen, so war einiges zu besorgen. Dazu gehörten Wraps, Tunfisch, Müsliriegel, Schokoriegel, Nüsse,  und natürlich auch noch essen für heute und auch was zu trinken. Da wird der Rucksack echt schwer. Dann noch weiter im Ort zum Sportladen, genannt Hunting and Fishing. Dort noch die gefriergetrockneten Gerichte für unterwegs (Abends) und in der Apotheke noch Tape für Markus Fuß. 

Nachdem alles eingekauft war musste ich nur noch zur Hauptstraße laufen und das erste Mal in meinem Leben per Anhalter zurück nach Ahipara fahren. Ich bin gerade noch an die Kreuzung gelaufen, habe den Daumen raus gesteckt und da hat auch schon eine nette Dame angehalten und mich mitgenommen und auch noch bis zum Hostel gefahren, obwohl das ein Umweg für sie war. Super nett. 

Ansonsten ist heute wirklich nur noch ausruhen angesagt. Heute Abend noch was essen und Mental auf dem nächsten Abschnitt vorbereiten. Morgen geht es dann in den Wald. 

Der Rest vom Stand

Dr letzte Tag am Strand begann noch in der Hukatere Lodge mit einem guten Frühstück. Wir hatten Müsli, Brot, Speck und Frenchtoast. Gut gestärkt haben wir uns von der Wirtin verabschiedet. 

Zuerst ging es, wegen der Flut, über Kuhweiden hinter den Dünen auf einem Schotterweg entlang. Das war schön zu laufen vor allem weil es nicht ganz so windig war und man auch immer wieder Schatten hatte. Leider hat sich Markus auf dieser Strecke den Fuß umgeknickt, so dass er den bisher längsten Tag, mit 32km mit Schmerzen bestreiten musste. 

Nach einigen Kilometern ging es dann aber wieder an den Strand. Der Wind blies uns ins Gesicht und wir liefen mal in der Sonne mal im Schatten der Wolken dahin. Mir kam es unendlich lange vor bis wir endlich in Waipapakauri unsere Mittagsrast eingelegt haben. Es gab Wraps mit eingelegtem Lachs. Echt lecker. So gestärkt ging es wieder an den Strand. Wir kämpften uns regelrecht gegen den Wind vorwärts, kamen gefühlt aber keinen Meter voran. Man sah schon lange das Ende des Strandes, aber es kam einfach nicht näher. Irgendwann hat man nur noch im Kopf dass man immer weiter laufen muss. Und dann ist man da. 

Noch am Strand haben wir einen Australier getroffen der uns fast bis zum Hostel begleitet hat. Sehr nett. Im Hostel angekommen haben wir das Zimmer mit Bad, das Markus gestern noch reserviert hat, bezogen. Es gab eine schöne heiße Dusche und dann wurde erst Mal Wäsche gewaschen und Nudeln und Soße für das Abendessen im Kiosk besorgt. 

In dem Gebäude, in welchem unser Zimmer ist, sind noch weitere Zimmer und eine Gemeinschaftsküche mit großem Tisch. Dort hatten sich bereits vier junge Leute eingerichtet. Vier Deutsche, die sich in Neuseeland kennengelernt haben und nun die Zeit gemeinsam verbringen. Hier haben wir zu Abend gegessen und uns dann im großen Gemeinschaftsraum mit anderen Hikern getroffen. Inzwischen sind zu Bruce und Balasz noch eine Koreanerin und eine Neuseeländerin hinzu gekommen. 

Der Abend Klang mit Bier und Limo aus. 

Nichts als Strand

Der Start war nicht ganz wie erwartet. Wir wurden im Motel abgeholt und zum Ausgangspunkt der Wanderung gefahren, Cape Reinga. Auf dem Weg im Auto hat es die ganze Zeit geregnet und wir waren schon leicht betrübt, dass unser Start wohl ins Wasser fallen würde. Aber als wir dann in Cape Reinga ankamen hat es aufgehört zu regnen, dafür war alles in Wolken gehüllt. Egal, man kann nicht alles haben. Der Leuchtturm muss bei klarem Wetter einen traumhaften Blick bieten, so haben wir gerade noch den Leuchtturm gesehen. Damit war der Start gelegt und die Wanderung ging los. 

Zuerst ging’s bergab auf breiten Weg in Richtung Meer. Das war schnell erreicht. Der erste Strandabschnitt war recht kurz, dafür ging es bereits kurz vor Ende durch den ersten Bach. Damit war auch klar die Füße sind schon am ersten Tag nass. Danach ging es steil den Berg hinauf etwas ins Hinterland um dann zum nächsten Stand zu gelangen. An diesem sind wir für rd. 8km entlang gelaufen um dann nach insgesamt 12km am ersten Camp anzukommen. 

Das Zelt war schnell aufgestellt und wir haben uns gut eingerichtet. Nach und nach kamen noch drei weitere Hiker dazu. Bruce, Andy und Balasz. Bruce trägt einerseits die Asche seines Vaters und Bruders bis ans Ende des Trails und zum anderen sammelt er für Großeltern, die ihre Enkel aufziehen und fördern. Und als drittes macht Bruce noch einen Podcast über die Wanderung. Andy läuft ein paar Tage mit Bruce mit und macht einige Filmaufnahmen. Für den Podcast würden wir schon interviewt. Wow, vielleicht kommen wir in diesem Podcast vor. Mal sehen. Die drei werden wir die nächsten zwei Tage in den nächsten Camps sehen. Es gab noch ein Abendessen und dann ging es ins Bett. Mitten in der Nacht sind wir aufgewacht weil es im Zelt raschelte. Nach etwas suchen haben wir die Ursache gefunden, Markus hatte einen Müsliriegel in der Hüfttasche des Rucksacks vergessen und ein Possum wollte diesen unbedingt haben. Nachdem wir den dadurch offenen Müsliriegel vor das Zelt geworfen hatten, hatten wir den Rest der Nacht Ruhe. Was für eine erste Nacht.

Der zweite Tag.

Der zweite Tag begann damit alles wieder zusammen zu packen und die nächste Etappe in Angriff zu nehmen. Es standen 4km im Hinterland bevor und dann noch 24km am nächsten Stand, den Ninty Miles Beach. 

Erst ging es ordentlich bergauf und bergab und zum Schluss auf ziemlich steilen Stufen wieder hinab zum Meer. Zum Glück ist der Stand bei Ebbe so fest dass man gut auf ihm laufen kann. Das Meer, der Stand und der Himmel sahen fantastisch aus, allerdings merkt man sehr schnell, das das Standlaufen ganz schön anstrengend ist. Zum einen für die Gelenke aber zum anderen vor allem Mental. Man sieht den ganzen Tag nur Stand, der Wind bläst einen die ganze Zeit ins Gesicht und man hat das Gefühl nicht vorwärts zu kommen. Aber irgendwann kommt man doch an, zum Glück.

Auch in diesem Camp haben wir das Zelt schnell aufgestellt, wobei es nicht einfach war einen Platz zu finden der nicht völlig im Wind lag. Die anderen kamen dann auch bald nach und nach im Camp an. Zudem kam auch ein örtlicher Jäger und Fischer mit seinen Hunden vorbei. Nach einigem reden hat er allen Bier angeboten, vor allem Bruce hat zugegriffen. Nach und nach gab es dann noch Weinbrand, bis Bruce und Andy von dem Jäger mit nach Hause genommen wurden und morgen wieder zum Camp gebracht werden. Markus hat auch ein Bier getrunken und danach haben wir was gegessen und die drei reden lassen. 

Die Nacht war ruhig und wir haben gut geschlafen. 

Der dritte Tag

Der Start verlief wie am Tag zuvor. Einpacken und los laufen. Frühstücken tun wir unterwegs jeweils einen Müsliriegel. Das funktioniert ganz gut. Aufgrund des Windes waren wir in unsere Regenjacken eingepackt, haben die Kopfhörer aufgesetzt und haben die nächsten 30km in Angriff genommen. Mein Muskelkater wollte mich zwar daran hindern aber was will man machen. Die Wanderung am Strand zehrt ganz schön. Es geht gefühlt nicht voran. Rechts immer das Meer und die Wellen. Links immer die Dünen. Immer wieder Zuflüsse die durchwatet werden, und ab und an ein paar Autos. Der Strand ist so fest, dass bei Ebbe Autos und Tourbusse den Strand entlang fahren. 

Während wir so laufen, hält neben Markus ein Auto. Drin sitzt Bruce, der gerade zum Camp gefahren wird, um die Etappe zu starten. Er hatte wohl einen ganz schönen Kater. Wir haben kurz nach der Begegnung eine Pause gemacht und Wraps mit Hühnchen (sweet Chili) aus der Dose zu essen und danach noch einen mit Erdnusscreme. Yummy. 

Der zweite Teil des Tages verlief wir der erste. Immer gegen den Wind. Und ich wollte endlich ankommen, mir tat alles weh. 

Wir haben uns heute für die Hukatere Lodge entschieden und ein Zimmer genommen – immerhin ist heute unser Hochzeitstag. Mit dem Anblick des Zimmers, des Bettes und vor allem der Badewanne, waren alle Muskelschmerzen schnell vergessen. Die Wirtin macht uns nachher noch was zu essen und damit wird der Tag abgerundet.

Bald geht die Wanderung los

Gestern haben wir noch die letzten Vorbereitungen erledigt. Zum einen haben wir unsere Ersatzausrüstung in einer Postbox verpackt und an dem ersten großen Ort auf der Nordinsel versendet, unsere Bouncebox. Diese werden wir nun immer wieder auf dem Weg abholen und bei Bedarf Sachen austauschen. 

Das letzte was dann noch zu erledigen war, war Denis zu treffen und unseren Koffer bei im abzugeben. Denis ist ein netter Neuseeländer, der nicht nur unseren Koffer über die 5 Monate aufbewahrt, sondern noch einige andere.

Damit war alles erledigt und wir hatten noch ein wenig Zeit uns in Auckland umzuschauen, und die neue Umgebung ein wenig kennenzulernen und das super Wetter zu genießen.

Das war der vorerst letzte Tag in Auckland. 

Heute ging es mit dem Bus nach Norden, näher an den Ausgangspunkt der Wanderung. Mit uns im Bus waren noch zwei weitere Paare, die ebenfalls den TA (Te Araroa) wandern. Das eine Pärchen hatten wir, Dank Denis, gestern bereits kennengelernt.  

Als wir nach 6 Stunden Busfahrt endlich in Kaitaia angekommen sind, weiter nach Norden fährt der Bus leider nicht, haben wir uns um die Fahrt zum Ausgangspunkt der Wanderung gekümmert, waren noch Abendessen Einkaufen und haben Abends unsere Steaks gegessen, orientalisch mit Minze gewürzt. 

Morgen geht es dann endlich wirklich los.

Wir sind in Neuseeland

Die große Reise hat begonnen. Am Montag sind wir, nach der langen Vorbereitung und Planung tatsächlich von Frankfurt über Dubai nach Auckland geflogen. Das ist schnell geschrieben waren aber viele Stunden im Flieger. 

Der Flug nach Dubai ging recht schnell vorbei. Die 6 Stunden waren mit schlafen und Flim schauen gut auszuhalten. Die noch folgenden 16h waren anstrengender. Der Flug hatte einige Turbulenzen, so dass wir immer wieder von wackeln aufgewacht sind. Aber wir sind gut angekommen.

Die Einreise hat dann schnell und unkompliziert funktioniert. Wie erwartet müssten wir unsere Ausrüstung vorzeigen. Hier hat sich ausgezahlt, da wir alles, vor allem die Schuhe und das Zelt penibel geeinigt haben und alles ordentlich deklariert haben.

Die ersten Stunden in Auckland haben wir mit damit verbracht, dass wir das Paket für unsere Ersatzausrüstung besorgt haben und uns in der Stadt umgesehen haben. Und das Gepäck haben wir sortiert auf das Paket, unsere Rucksäcke und den Koffer, der in Auckland bleibt verteilt.

Da leider die SD-Karte nach einem Neustart des Handys formatiert werden musste, gibt es keine Bilder. 

Nun wollen wir nur noch schlafen. Morgen sind dann noch weitere Vorbereitungen zu erledigen und dann geht es in den Norden.

Die letzten Tage in Deutschland

Jetzt tickt wirklich die Uhr bis zum Abflug. Am Montag Abend  geht es auf den langen Flug.

Zuhause laufen die letzten Vorbereitungen und Checks, dass wir auch wirklich alles eingepackt, organisiert und vorbereitet haben. Heute noch ein letzter Friseurtermin, und damit noch kürzere Haare wie bisher.  Morgen wird dann fertig gepackt und dann geht es auch schon los. Die Nervosität steigt und hat in der letzten Nacht bei mir, Anja, dafür gesorgt, dass ich wenig geschlafen habe.

Am Donnerstag gab es noch ein Abschieds-Frühstück für und mit den Kollegen (und den Chefs natürlich auch :-)). Die Karte und das Abschiedsgeschenk der Kollegen haben mich sehr überrascht, gefreut und berührt.

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Der Freitag war dann mein letzter Arbeitstag. Es ist ein wirklich seltsames Gefühl den PC herunter zu fahren in der Gewissheit, dass man das nächste halbe Jahr diesen nicht nutzt – und es war schwerer als Gedacht.

Ich freu mich wenn es endlich los geht – und sich damit hoffentlich auch die Nervosität wieder legt.

 

Kartenmaterial

Jedes Jahr gibt es mehr oder weniger viele Änderungen/Anpassungen der Wegführung des TA, die kostenfrei auf der Seite des TeAraroa Trusts bereitgestellt werden.

Da unserer Abflug immer näher rückt und es doch einigen Aufwand bedeutet die Karten und Wegbeschreibungen auszudrucken und vor allem durchzulesen, hatten wir gehofft, dass die neuen Änderungen frühzeitig bekannt gegeben werden.

Leider war dies bisher nicht der Fall aber heute morgen konnte ich per Zufall entdecken, dass teilweise die Karten und Wegbeschreibungen auf der Internetseite aktualisiert worden sind! Endlich! Bisher fehlt nur die allerletzte Karte (Southland). Nun kann es also mit den letzten Änderungen in der Planung weitergehen.

Update:
Southland ist nun auch online.

Erkenntnis: dieses Jahr sind es 3041 km! Also min. 1 Tag mehr wandern…