Nach Nguruguru – Wandertag 13

Auch heute sind wir sehr früh aufgestanden, vermutlich weil ich mich mit den Spinnen in der Hütte nicht ganz wohl gefühlt habe, egal, die Nacht war erholsam. 

Gleich zu Beginn der Tour ging’s es über eine sehr lange Holz-Fussgänger-Brücke. 

Danach ging es am Strand entlang und auf einen Hügel zu einem Monument. Das alles war um Morgenlicht sehr sehr schön. Im Anschluss brachte uns der Weg entlang  Farmland und durch Eukalyptuswald, der sehr gut geduftet hat. Zwischen den Wäldern und Farmland-Abschnitten gab es immer wieder fantastische Aussichten auf die Küste.

Nach ungefähr der Hälfte der heutigen Strecke kamen wir an einem kleinen Laden vorbei. Dort haben wir uns leckere Fish and Chips (Hoki und Snapper mit Süßkartoffel-Pommes) gegönnt. Und danach noch ein Eis. 

So gestärkt ging es dann weiter durch abwechselnde Landschaften. Bis wir zu einem Abschnitt mit Holzfällarbeiten kamen. Nach Bestätigung eines Arbeiters durften wir das Gelände durchqueren.

Danach kamen wir noch bei einem der letzten großen Kauri-Bäumen vorbei. Echt gewaltig. 


Zum Schluss waren es dann noch einige Kilometer auf der Straße bis zur Unterkunft, einem Motel.

Markus hat gleich Wäsche gewaschen, so dass wir bald wieder saubere Kleidung haben. 

Helena Ridge Track und mehr – Wandertag 12

Heute waren wir sehr früh am Start, so dass wir ohne die anderen los gelaufen sind. Nach Plan wollten wir heute „nur“ 16 km bis zur Helena Bay machen. Also ging’s den Rest des Russel Forest Tracks bis zum Ende. Auf dem Weg haben wir eine nette ältere Dame getroffen, die am Vortag ihren Wanderstock verloren hatte. Am Ende des Tracks ging es dann auf der Straße weiter. 

Nach ein paar Kilometer hat uns die Wanderung auf der Straße keinen Spaß mehr gemacht und wir haben versucht per Anhalter die Straßenkilometer abzukürzen. Nach einigen Autos die vorbei fuhren hat dann die alte Dame vom Vormittag angehalten und uns zum nächsten Abschnitt mitgenommen.

Damit war die Tagesplanung komplett über den Haufen geworfen und wir haben uns auf gemacht die nächsten Track-Abschnitte in Angriff zu nehmen. Es ging steil auf und ab durch Wälder, über Wiesen, über Farmland und wieder durch Wälder. Es war sehr warm, weil auch heute wieder die Sonne scheinte. 

In Summe waren wir rd. 30 km zu Fuß unterwegs (40 km wenn man die Autofahrt mitrechnet) als wir endlich am Campingplatz ankamen. Wir haben eine Mini Hütte genommen, haben geduscht, beim Beach-Store Nudeln, Chips und Cola für den Abend gekauft und haben es uns gut gehen lassen.

Markus hat noch die Unterkunft für morgen und übermorgen gebucht, so dass wir morgen noch einen langen Wandertag haben und dann wieder einen Ruhetag in Nguruguru.