Ruhetag in Kerikeri

Wir haben lange geschlafen und dann ausgiebig gefrühstückt. Wir hatten Würstchen, Eier, Speck, Toast und Bohnen. Lecker.

Dann haben wir bei der Post unser Paket abgeholt und unsere langen Shorts durch kürzere ersetzt und dann das Paket nach Auckland gesendet. Danach wurde noch eingekauft und für die nächsten Tage geplant. 

Da das Wetter super war haben wir uns in Kerikeri umgeschaut und die Sonne genossen. Ansonsten steht nur noch packen und relaxen an. 

Für morgen haben wir noch Eier und Bohnen für das Frühstück, da freue ich mich jetzt schon drauf. 

Im Regen nach Kerikeri – Wandertag 9

In der Nacht hat es bereits begonnen immer wieder zu regnen so dass wir morgens bereits mit unserem Regenklamotten aufbrachen. Heute standen 23 km abwechselnd auf Straße und Farmland an. 

Kurz nach dem Aufbruch haben wir eine kurze Pause eingelegt weil wir 200 km geschafft haben. Ein richtig gutes Gefühl. Nur leider habe ich seit dem letzten Abend Schmerzen im unteren Rücken. Wahrscheinlich habe ich mir einen Zug geholt. Dank einer Schmerztablette ging es aber dennoch. 

Nach ein paar Kilometern auf der Straße ging es dann auf das Farmland. Dort war auch der erste Cache zu finden. Zum Glück hatten wir Julie dabei, da sie es war die den Cache dann fand. 

Dann kam der Regen und der Wind. Die Füße waren, wir immer, als erstes nass. Der Rest kam nach und nach dazu. Markus Jacke hat leider nicht sehr lange durchgehalten. 

Der Weg über das Farmland war sehr schön und wäre bei gutem Wetter sicher super gewesen. So waren wir einfach nur sehr zügig unterwegs. Nach rd. 12 km haben wir einen Unterschlupf für eine Rast gefunden, was gegessen, und und dann auch wieder auf den Weg gemacht. 

Kurz vor Kerikeri sind wir dann auf den Kerikeri Rivertrack gekommen der sehr schön entlang eines Flusses führt.

Diesem Pfad sind wir bis in den Ort gefolgt, um dann im Ort noch für das Frühstück einzukaufen. Die Einkäufe und unsere Rucksäcke haben wir dann zur Unterkunft gebracht, Wäsche gewaschen, entspannt und den Rest des Tages genossen. Und endlich Mal wieder heiß geduscht.

Abends haben wir dann beim Inder leckeres Essen bestellt und uns den guten Rotwein schmecken lassen.

Omahuta Forest – Wald Wandertag 8

Als wir heute aufbrachen haben wir uns einen einfachen und kurzen Tag vorgestellt. Gemeinsam mit Julie haben wir uns auf den Weg gemacht, etwas später als sonst. Wir hatten ja nur 16 km zu laufen heute.

Es begann mit einem ca. 3km langen sehr anstrengenden auf und ab entlang des Flusses. Darauf waren wir nicht eingestellt aber es musste sein. Schon völlig erledigt ging es dann noch Recht lange bergauf. Der Weg war sehr angenehm zu laufen aber unsere Akkus waren leer und so ging es langsamer als gedacht vorwärts.

Nachdem wir dann nach dem langen Anstieg aus dem Wald kamen hatten wir noch ein wenig Straße zu laufen. Das war irgendwie die Straße des Todes. Da waren sehr viele Possumfallen mit toten Tieren am Straßenrand. 

Am Ende der Straße waren wir dann auch endlich am Campingplatz mit kalter Dusche und Toiletten angekommen. Markus hat eine Dusche genossen und wir haben viel gegessen. 

Rika und Daniel sind dann später noch Richtung Kerikeri aufgebrochen, da sich Balasz gemeldet hat dass er sie unterwegs abholt.

Bruce ist direkt nach Kerikeri zu seiner Familie und Luzia kam kurz nach uns noch an.

Beim Kochen habe ich mir dann leider ein Loch in die Daunenjacke gebrannt. Echt blöd. Zum Glück haben wir Panzertape dabei.

Während wir uns mit Julie über unseren weiteren Pläne unterhielten, kamen wir auf die Idee, am nächsten Tag in Kerikeri einen Ruhetag einzulegen und dafür gemeinsam eine Unterkunft zu nehmen. Nach kurzer Suche im Internet haben wir einen kleinen Bungalow bei einem Campingplatz gefunden und Julie hat für uns drei gebucht. Luzia wollte lieber Zelten und auch keinen Ruhetag einlegen. 

Ein gelungener Ausklang des Tages.

Flusswanderung – Wandertag 7

Der Tag begann wie immer recht früh. Wir sind zielstrebig auf der Schotterstraße gelaufen und dann auf dem Highway weiter. Das erste Ziel war der Mangamuka Dairy, ein kleiner und bekannter Laden in dem es leckeres Essen gibt. Nach den bekannten Infos sollte der um 8:30 Uhr öffnen so dass wir mit den 6km, die wir laufen mussten zeitig dort sein sollten. Waren wir auch, nur leider Stand dort ein großes Schild, Samstags nicht geöffnet. Der Schock saß tief. Glücklicherweise kam aus dem Nebengebäude Balasz heraus und klärte uns auf, dass der Laden heute ausnahmsweise aufmacht.

Damit gab es heute ein ausgedehntes Frühstück mit warmem Sandwich und heißer Schokolade. Yummi

In der Zwischenzeit sind auch Bruce und Julie eingetroffen. Balasz, Rika und Daniel (ein ungarisches Pärchen) und Luzia haben wir dort auch getroffen. 

Um 11 Uhr haben wir uns gemeinsam mit Julie wieder auf den Weg gemacht. Heute stand erstmal nur Straße (geteert und Schotter) an. Am Abzweig zum geplanten Campingplatz haben wir uns dann, aufgrund des guten Wetters dafür entschieden noch weiter zu gehen und den Abschnitt im Flussbett zu wagen. Da es die letzten Tage nicht geregnet hatte standen die Chancen ganz gut dass der Wasserlevel niedrig genug sein könnte. 

Die Strecke ging noch auf der Straße weiter bis zu einer Brücke. Wenn über diese Wasser fließt muss man umkehren,  wenn das Wasser unten durch geht kann man den Marsch im Flussbett machen. Wir hatten Glück. 

Die Wanderung im Flussbett war wunderschön in einer Schlucht gelegen und ein echtes Highlight. Es hat unglaublich Spaß gemacht immer wieder durch das Wasser zu laufen. Das Wasser ging mir maximal bis zum Oberschenkel und Markus knapp übers Knie. Der Flussabschnitt war rd. 3 km lang.

Wir haben dann am Ende quasi direkt am Fluss übernachtet. Ich bin dann noch in den Fluss zum Waschen, es war sehr kalt aber super erfrischend. 

Kurze Zeit später kamen dann auch Rika und Daniel an und dann auch noch Bruce und Luzia.

Glücklich und zufrieden sind wir auch an diesem Tag nach 27km früh im Bett gewesen.

Ratea Forest – Wald Wandertag 6

Um 7:30 Uhr sind wir heute, erst noch ohne Julie, gestartet. Vor uns lagen rd. 11 km Straße und dann der nächste harte Waldabschnitt. 

Mitten auf der Straße bzw. Am Rand haben wir ein Schwein gesehen und ein paar Meter weiter die Straße runter dann noch die zugehörigen Ferkel. 

Auf dem Weg sind wir dann auch wieder auf Bruce gestoßen, der von seiner Bekannten zum Trail gefahren wurde. Als er uns gesehen hat ist er ausgestiegen und hat sich uns abgeschlossen. Kurz darauf haben noch Cindi getroffen und kurz vor dem Wald hat uns auch Julie wieder eingeholt. 

Bevor es in den Wald ging haben wir noch die Wasservorräte aufgefüllt, da es im Wald keine Möglichkeit gab. So ging es in den noch anstrengenderen, matschigeren und steileren Wald. Cindi fiel recht schnell zurück so dass wir dann noch zu viert unterwegs waren. 

Um ca. 11 Uhr hat Bruce die leckeren Sandwiches, die er von seiner Bekannten mit bekommen hat, mit uns geteilt. Was für ein Luxus, Sandwiches mit Fleisch und Salat. 

Es ging wirklich ewig und unglaublich steil bergauf und bergab. Die Mittagsrast war recht kurz aber zwingend notwendig. Als wir um ca. 16 Uhr am letzten möglichen Platz zum Campen waren, haben wir uns entschieden weiterlaufen, und den Wald heute noch hinter uns zu bringen. 

Nachdem nach einer Stunde noch immer keine Ende des Waldes in Sicht war, haben wir die Entscheidung bereut, aber jetzt mussten wir weiter. Um kurz nach 19 Uhr war es dann endlich geschafft und Markus ist auf die Knie gegangen.

Jetzt war nur noch das Farmland bis zur Straße zu durchqueren. Die vielen bellenden und aggressiven Hunde des Farmers waren zum Glück angeleint, so dass wir problemlos zur Straße kamen. Nach einem kurzen Stück an der Straße haben wir einen Campspot gefunden, die Zelte aufgestellt, den größten Dreck im Bach von uns abgewaschen und in der Dunkelheit mit den Stirnlampen zu Abend gegessen.

Damit war das mit 27 km zwar nicht der weiteste, aber mit fast 12h Gehzeit der längste und anstrengenste Wandertag bisher.